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Gisdol unter Druck: Spekulationen um Trainerfrage nehmen beim FC Fahrt auf

Gisdol unter Druck : Spekulationen um Trainerfrage nehmen beim FC Fahrt auf

Bei einer Heim-Niederlage gegen Borussia Dortmund droht FC-Trainer Markus Gisdol der Jobverlust. Schon jetzt werden einige Namen als potenzielle Nachfolger gehandelt.

Markus Gisdol ist lange im Geschäft. Seit mehr als zwei Jahrzehnten übt der 51-Jährige die Funktion des Trainers aus. Vom Amateurfußball bis zur ersten Liga – der Schwabe hat viel erlebt. Natürlich weiß Gisdol, dass ihm bei einer Niederlage gegen Dortmund am Samstag je nach Spielverlauf der Jobverlust beim 1. FC Köln droht. Dass Sportdirektor Horst Heldt einen Vertrauensbeweis über das BVB-Spiel hinaus vermieden hat, dürfte als deutliches Zeichen zu werten sein. Nur ein Punkt aus fünf Spielen ist auch im Abstiegskampf zu wenig.

Sollte der FC tatsächlich noch einmal überraschen, könnte sich Gisdol möglicherweise bis zum Sommer halten. Aber spätestens dann wäre wohl Schluss. Wahrscheinlicher erscheint dagegen ein Wechsel in der Länderspielpause – für den FC vermutlich die letzte Chance, noch einmal einen Impuls zu setzen. Gisdol kennt die Maschinerie gut genug, um auch zu wissen, dass bereits Namen für seine Nachfolge gehandelt werden.

Bereits seit einigen Tagen geistern drei Personen durch die Schlagzeilen einiger Online-Portale. Unter anderem wird Peter Stöger genannt, der Coach, der den FC 2017 in die Europa League führte. Stöger ist aktuell Sportchef und Trainer bei Austria Wien, ein Modell, das auch viele Kölner Fans befürworten. Allerdings ist Stöger dem Vernehmen nach kein Kandidat für einen sofortigen Wechsel.

Funkel könnte sofort einspringen

Auch Bruno Labbadia wird genannt. Der ehemalige Topstrümer des FC war bereits als Nachfolger von Achim Beierlorzer 2019 ins Spiel gebracht worden, war aber an einer Tätigkeit in Köln nicht interessiert. Die Sachlage scheint sich nun geändert zu haben. Allerdings würde Labbadia voraussichtlich die finanziellen Möglichkeiten des FC sprengen.

Friedhelm Funkel scheint ebenfalls nicht abgeneigt zu sein. Der 67-Jährige ist aktuell vereinslos, könnte also sofort einspringen. Der „Express“ bringt zudem den Coach von Kölns kommendem Gegner ins Spiel. Auch Edin Terzić wäre demnach ein möglicher Kandidat. Gut möglich, dass der FC aber für den Rest der Spielzeit auch eine interne Lösung sucht. Beispielsweise Kölns U17-Trainer Martin Heck, dem man eine Karriere in der ersten Liga zutraut. Der Fokus liegt aktuell noch auf dem BVB-Spiel. Frühestens dann entscheidet sich die Kölner Marschroute.