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Personal und Statistik: Der 19. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Personal und Statistik : Der 19. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Der 19. Bundesliga-Spieltag wird mit der Partie VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05 eröffnent. Die weitren Begegnungen im Überblick:

FC Bayern München - TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Im Hinspiel kassierten die Bayern beim 1:4 die höchste Niederlage unter Trainer Flick. Im eigenen Stadion will der souveräne Tabellenführer eine erfolgreiche Revanche.

STATISTIK: Einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten haben die Bayern seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung in einer Rückrunde noch nie verspielt.

PERSONAL: Die Bayern beklagen einige Ausfälle. Goretza und Martínez wurden positiv auf Corona getestet. Ersatztorwart Nübel fällt mit einer Fußverletzung mehrere Wochen aus. Zudem fehlen Tolisso und Nianzou. Bei Hoffenheim fällt Geiger (Muskelprobleme) aus. Vogt, Grillitsch und Skov sind fraglich.

BESONDERES: Sebastian Hoeneß führte in der vergangenen Saison die Bayern-Amateure zur Drittliga-Meisterschaft. Kann Hoffenheims Coach seinen Ex-Club und seinen Onkel Uli Hoeneß bei der Rückkehr nach München wie beim 4:1-Hinspielerfolg wieder ärgern?

Borussia Dortmund - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der auf Platz sieben abgerutschte BVB steht nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen unter Zugzwang. Die Gäste beendeten mit dem 2:1 gegen den 1. FC Union Berlin eine Serie von drei Niederlagen in Serie.

STATISTIK: Die Bilanz der bisherigen Duelle spricht bei zwölf Siegen, fünf Remis und drei Niederlagen für die Borussia. Aber: Im Hinspiel gab es ein 2:0 für Augsburg.

PERSONAL: Beim BVB fehlt neben den Langzeitverletzten Witsel, Zagadou und Schmelzer auch Meunier. Reus steht vor seinem 200. Ligaspiel für den BVB. Augsburg muss auf Angreifer Finnbogason verzichten. Vargas ist wieder dabei.

BESONDERES: Der Augsburger Caligiuri gilt als BVB-Schreck. Der einstige Schalker traf bereits sechs Mal gegen die Borussia - so oft wie gegen kein anderes Team. Beim 2:0 im Hinspiel war er in seinem 300. Bundesliga-Spiel an beiden Treffern beteiligt (Tor und Assist).

Eintracht Frankfurt - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Frankfurt ist seit sieben Spielen ungeschlagen (5 Siege, 2 Remis) und steht auf Europacupplatz sechs. Hertha konnte keine der letzten vier Partien gewinnen und liegt nur zwei Punkte vom Relegationsrang entfernt.

STATISTIK: Die Eintracht gewann keines der letzten sechs Heimspiele gegen die Berliner (5 Remis, 1 Niederlage). Zuletzt siegten die Hessen daheim vor sieben Jahren gegen die Hertha (25. Januar 2014).

PERSONAL: Die Frankfurter gehen ohne große Personalsorgen ins Spiel. Touré musste wegen muskulärer Probleme im Training pausieren, sein Einsatz ist fraglich. Hertha muss auf Kapitän Boyata und Dilrosun länger verzichten.

BESONDERES: Rund 19 Monate nach seinem Aus als Cheftrainer sitzt Dardai wieder auf der Bank bei Hertha BSC. Der 44-jährige Ungar ist Nachfolger des freigestellten Labbadia.

1. FC Union Berlin - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Union könnte mit einem Sieg an Gladbach vorbeiziehen und auf einen internationalen Startplatz klettern. Die Gäste sind aber seit fünf Spieltagen unbesiegt und haben dabei gegen Bayern München und Borussia Dortmund gewonnen.

STATISTIK: Die bisherigen drei Duelle in der Bundesliga weisen jeweils einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage auf. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1.

PERSONAL: Union muss weiterhin den Ex-Gladbacher Kruse und Stürmerkollege Ujah ersetzen. Zudem fehlen der gesperrte Abwehrspieler Hübner sowie Kapitän Trimmel. Gladbach-Trainer Rose muss weiterhin auf Lazaro verzichten.

BESONDERES: Union zeigte sich in den bisherigen Partien mit acht Treffern in der ersten Viertelstunde gemeinsam mit Bayer Leverkusen am effizientesten. Gladbach kassierte dagegen als einziges Team der Liga noch kein Gegentor in den ersten 15 Minuten.

Werder Bremen - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Bremen hat nach zwei Siegen aus den vergangenen drei Partien die Chance auf einen gesicherten Mittelfeldplatz. Schalke muss als Tabellenletzter bei acht Zählern Rückstand auf den Relegationsrang 16 unbedingt punkten.

STATISTIK: Mit sechs Siegen aus sieben Pflichtspielen ist Schalke 04 der Lieblingsgegner von Werder-Trainer Kohfeldt. Gegen kein Bundesliga-Team siegte er öfter.

PERSONAL: Bei Werder kehrt Möhwald wieder zurück. Die Einsätze von Toprak und Selke sind fraglich. Kolasinac dürfte bei den Gästen wieder auflaufen. Neuzugang William steht vor seinem Debüt, Huntelaar steht zumindest im Kader und hofft auf sein Comeback.

BESONDERES: Ein neuer Schalker Negativrekord droht: Mit 19 Auswärtsspielen ohne Sieg in Serie haben die Königsblauen ihre Negativmarke bereits eingestellt. Den letzten Erfolg gab es im November 2019: 2:1 bei Werder Bremen.

RB Leipzig - Bayer Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig hat von den vergangenen vier Spielen nur eins gewonnen. Bei einem Sieg könnte Leverkusen an den Sachsen vorbei auf Platz zwei klettern.

STATISTIK: Leverkusen ist seit fünf Liga-Spielen gegen Leipzig sieglos und damit so lange wie gegen kein anderes aktuelles Bundesliga-Team. Die vergangenen drei Duelle endeten 1:1.

PERSONAL: Leipzig muss auf den am Knie verletzten Forsberg verzichten, Konaté steht nach wochenlanger Verletzung wohl wieder im Kader. Bayer muss ohne neun Spieler auskommen.

BESONDERES: Als Bundesliga-Trainer hat Bosz bisher gegen 23 Teams gespielt. Nur gegen zwei davon ist der Niederländer noch ohne Sieg - Leverkusen (als Dortmund-Coach) und Leipzig.

1. FC Köln - Arminia Bielefeld (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Es ist aktuell das Spiel um den rettenden 15. Platz und den Anschluss nach oben. Derzeit ist die Arminia mit zwei Punkten Vorsprung auf den FC 15. Auf die direkten Abstiegsplätze haben beide derzeit fünf beziehungsweise sieben Zähler Abstand.

STATISTIK: Köln ist ein Lieblingsgegner von Bielefeld. Nur gegen den FC und Dortmund holte die Arminia schon zwölf Bundesliga-Siege, nur in Köln gewann sie schon vier Auswärtsspiele.

PERSONAL: Die Neuen Dennis und Meyer könnten bei Köln direkt in der Startelf stehen. Dafür sind Hector, Czichos und Cestic fraglich. Bei der Arminia dürfte der angeschlagene Doan rechtzeitig fit werden. Stürmer Voglsammer steht nach Verletzungspause vor dem Comeback.

BESONDERES: Köln hofft auf ein Ende der seit dem 29. Februar und 14 Spielen währenden Serie ohne Heimsieg. Zudem schoss der FC im eigenen Stadion seit 317 Minuten kein Tor.

VfL Wolfsburg - SC Freiburg (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Wolfsburg ist seit vier Partien ungeschlagen und kletterte auf Rang vier. Freiburg holte 19 Punkte aus den vergangenen acht Begegnungen - kein Team war in diesem Zeitraum erfolgreicher.

STATISTIK: Freiburg verlor keines der vergangenen fünf Spiele gegen die Niedersachsen. Trainer Streich feierte nirgendwo so viele Auswärtssiege wie beim VfL (3).

PERSONAL: VfL-Trainer Glasner dürfte seine Elf auflaufen lassen, die 1:0 in Leverkusen gewann. Santamaria steht beim SC wieder vor einer Rückkehr in die Startelf.

BESONDERES: Wolfsburgs Angreifer Philipp spielte zwischen 2013 und 2017 beim SC Freiburg. Bei seinen 50 Bundesliga-Einsätzen erzielte er zehn Treffer. Über Dortmund und Dinamo Moskau ging es dann zum VfL.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-224208/2

(dpa)