Kein Platz für Müller im DFB-Team Berechtigte Ausgrenzung

Meinung · Bundestrainer Hansi Flick verzichtet auf eine Nominierung von Thomas Müller für die anstehenden Länderspiele. Das ist verständlich, muss aber nicht das endgültige Aus für den Bayern-Star im DFB-Team bedeuten, meint unser Autor.

Getrennte Wege schlagen erst mal Bundestrainer Hansi Flick (rechts) und Thomas Müller ein.

Getrennte Wege schlagen erst mal Bundestrainer Hansi Flick (rechts) und Thomas Müller ein.

Foto: dpa/Robert Michael

Seine Einlassung klang ein wenig pathetisch, und sie schien etwas Endgültiges zu beinhalten. Er habe es „mit Liebe getan“, hatte Thomas Müller gleich nach dem WM-Aus in Katar gesagt. Jeder, der wollte, konnte daraus lesen, dass es auch sein persönliches Aus in der Nationalmannschaft bedeutete. Ein Abschied lag tatsächlich nahe. Doch der Ur-Bayer mit den dünnen Wadeln wollte dann noch ein wenig weiterhaxeln für sein Land, im Januar betonte er dann seine generelle Verfügbarkeit und überließ „das Wann, das Ob und das Wie“ der Entscheidungsgewalt des Bundestrainers.