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Transfermarkt: Eintracht sucht Nachfolger für Stürmer Dost

Transfermarkt : Eintracht sucht Nachfolger für Stürmer Dost

Am Heiligabend verkündet Eintracht Frankfurt den Wechsel von Angreifer Bas Dost. Der Niederländer geht nach Brügge, und Trainer Adi Hütter geht langsam das Stürmer-Personal aus.

Nach dem Weihnachtstransfer von Bas Dost zum FC Brügge befindet sich Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt auf Stürmersuche.

Der Niederländer schloss sich am Heiligabend mit sofortiger Wirkung dem Spitzenreiter der belgischen Jupiler Pro League an. Nachdem die Hessen zuvor schon Gonçalo Paciência an Schalke 04 verliehen hatten, steht in André Silva nur noch ein erfahrener Angreifer im Kader.

Kaum hatten die Frankfurter den Wechsel des 31 Jahre alten Dost verkündet, gab es erste Spekulationen um eine mögliche Rückkehr von Luka Jovic. Der Serbe wechselte im Sommer 2019 für 60 Millionen Euro von der Eintracht zu Real Madrid, wo er bisher kaum zum Zuge kam. In dieser Saison absolvierte der 23-Jährige lediglich vier Spiele für die Königlichen, das vorerst letzte Ende November. Allerdings wäre ein Deal für die Hessen mit Blick auf das Gehalt von Jovic bei Real finanziell nur schwer zu stemmen.

Das passt nicht ins Budget der Eintracht, die Dost auch aus Geldgründen ziehen ließ. „Die Pandemie hat auch uns bekanntlich vor wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. Der FC Brügge hat sich sehr um Bas bemüht, und für uns handelt es sich um ein lukratives Gesamtpaket“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic. „Die oberste Maxime in dieser Zeit ist, wirtschaftlich sinnvoll und zum Wohle von Eintracht Frankfurt zu handeln.“

Dost hatte bei der Eintracht ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, wollte aber unbedingt weg. Der Niederländer, der von 2012 bis 2016 schon einmal in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg gespielt hatte, war im Sommer 2019 von Sporting Lissabon an den Main gewechselt. Für den Tabellenneunten absolvierte er insgesamt 43 Pflichtspiele, in denen er 15 Tore erzielte.

Viel Zeit bei der Suche nach einem Nachfolger bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag geht es für die Frankfurter nach der kurzen Weihnachtspause gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen weiter. „Wir beobachten den Markt wie gewohnt mit großer Ruhe und schauen, ob etwas möglich ist. Das ist in erster Linie eine wirtschaftliche Frage“, sagte Bobic.

Vereinsmitteilung

© dpa-infocom, dpa:201224-99-808030/3

(dpa)