Guardiolas Absage: "Kimmich ist fast mein Sohn"

München · Als Pep Guardiola gerade wortreich bedauerte, dass er einem Talent wie Joshua Kimmich im Starensemble des FC Bayern viel zu wenig Spielzeit gewähren könne, äußerte Alexander Zorniger eine spontane Idee.

 Für Bayern-Trainer Pep Guardiola ist Joshua Kimmich fast wie ein Sohn. Foto: Peter Kneffel

Für Bayern-Trainer Pep Guardiola ist Joshua Kimmich fast wie ein Sohn. Foto: Peter Kneffel

Foto: DPA

"Wir könnten Joshua Kimmich die Spielzeit geben", sagte der Stuttgarter Trainer zum Kollegen Guardiola, der zunächst verdutzt schaute, dann lachte und schließlich dankend ablehnte. "Joshua Kimmich ist fast mein Sohn", erklärte der Spanier.

Stolze 8,5 Millionen Euro hat der FC Bayern im Sommer für den 20 Jahre alten Junioren-Nationalspieler an den VfB überwiesen. Guardiola sieht in Kimmich, der beim 4:0 gegen Stuttgart mal wieder den spanischen Routinier Xabi Alonso auf der wichtigen Position vor der Abwehr vertreten durfte, einen Spieler mit einer großen Zukunft, einen programmierten Nationalspieler. "Joshua verdient mehr Minuten", sagte Guardiola. Gegen seinen Ex-Club schenkte ihm der Bayern-Coach die vollen 90. Kimmich war dankbar für das "schöne Erlebnis" am Samstag: "Ich kenne noch viele Jungs vom VfB aus der Jugend. Es war schon besonders schön für mich, in der Startelf stehen zu dürfen."

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