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Borussia Mönchengladbach: Marco Rose: „Sollten Meisterschaft offen halten“

Borussia Mönchengladbach : Marco Rose: „Sollten Meisterschaft offen halten“

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose sieht die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga noch nicht als entschieden an.

„Wir spüren, dass man den Bayern in dieser Saison ein Bein stellen kann“, sagte Rose. „Und natürlich können auch Mannschaften dahinter noch einen Lauf bekommen. Wir sollten alle versuchen, die Meisterschaft so lange wie möglich offen zu halten.“

Trotz einiger Schwächen der Bayern hatte der nach dem 2:3 in Gladbach drei Wochen zuvor im Gegensatz zu den Verfolgern Triple-Sieger in der Bundesliga drei Siege geholt. Auch wegen der fehlenden Konstanz von RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund ist auch Roses Borussia nach 13 von 15 möglichen Punkten in diesem Jahr wieder an die Champions-League-Plätze heran gerückt. „Das zeigt doch, wie schnell es im Fußball geht“, sagte Rose, der mit seinem Team am 30. Januar bei Union Berlin (15.30 Uhr/Sky) antreten muss.

Als Tabellen-Fünfter liegt Gladbach nach 18 Spielen elf Zähler hinter Spitzenreiter München. Vor allem die Teams hinter den Bayern, die schon sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten Leipzig haben, liegen aktuell sehr eng beieinander. Leipzig und den Tabellen-Achten Union Berlin trennen ebenfalls nur sieben Zähler.

Zu seiner Zukunft will sich Rose weiterhin nicht äußern. „Gerüchte, Punkt eins. Und Punkt zwei: Wenn das nicht gut bei mir ankommt, lassen wir es doch einfach“, sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach auf Fragen zu seiner Ausstiegsklausel im Sommer. Der 44-Jährige wird seit Monaten mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Die Formkurve des BVB zeigte auch unter dem neuen Trainer Edin Terzic, der zunächst nur einen Vertrag bis zum Saisonende hat, wieder deutlich nach unten.

Rose hat in Gladbach noch einen Vertrag bis 2022, aber auch eine Ausstiegsklausel. Laut Medienberichten soll er die Borussia für eine Ablöse von fünf Millionen Euro verlassen können. Ein Bekenntnis zur Borussia vom Niederrhein, mit der er in der vergangenen Saison lange Bundesliga-Spitzenreiter war und aktuell im Achtelfinale der Champions League steht, vermeidet Rose bislang.

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© dpa-infocom, dpa:210128-99-207817/3

(dpa)