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Viertelfinal-Einzug: Regensburgs Elfmeter-Experten im Pokal-Rausch

Viertelfinal-Einzug : Regensburgs Elfmeter-Experten im Pokal-Rausch

Nach dem erstmaligen Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale tanzten die Regensburger Elfmeter-Experten entfesselt über den mitgenommenen Rasen.

Jahn-Coach Mersad Selimbegovic umarmte nach dem Nachtschichtcoup gegen den 1. FC Köln mit einem dicken Grinsen im Gesicht seine Assistenztrainer. Nach dem dritten Weiterkommen im Elfmeterschießen nacheinander in dieser Pokal-Saison soll die Reise der Oberpfälzer noch weitergehen. „Wir werden da nicht sagen: Wir haben etwas Historisches geleistet. Weil: warum nicht noch mal?“, meinte Selimbegovic.

Warum eigentlich nicht? Schließlich hat sich der Fußball-Zweitligist in den K.o.-Runden warmgeschossen. Die Regensburger sind nach Carl Zeiss Jena 1997/98 erst die zweite Mannschaft in der DFB-Pokal-Geschichte, die in den ersten drei Runden jeweils ins Elfmeterschießen musste - und auch weiterkam.

Allzu viel Schwärmen wollte Selimbegovic nach dem 6:5 nach Elfmeterschießen dann irgendwie doch nicht. „Ich bin generell kein Träumer“, meinte er. Ein Wunschlos für die Ziehung am Sonntag in der ARD-„Sportschau“ (18.30 Uhr) durch Solo-Weltumsegler Boris Herrmann könne er auch nicht formulieren. Und ach ja: Für Jena war 1997 dann im Viertelfinale Endstation. Nach 90 Minuten.

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© dpa-infocom, dpa:210204-99-301046/2

(dpa)