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Bundesliga: Zuschauer gegen Bayern? Verordnung ermöglicht Modellprojekt

Bundesliga : Zuschauer gegen Bayern? Verordnung ermöglicht Modellprojekt

Eine Regelung zu Modellprojekten in der sächsischen Corona-Schutzverordnung würde die Zulassung von Zuschauern für das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Bayern München ermöglichen.

Der Paragraf 8g sieht Projekte zur „Erprobung von Corona-Testkonzepten“ vor, allerdings muss dafür ein Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Infektionen auf 100.000 Einwohner unterschritten werden. In Leipzig lag der Inzidenzwert am Montag bei 84,5. Der „Sportbuzzer“ hatte berichtet, dass für das Spiel am 3. April 999 Zuschauer zugelassen werden sollen. Der Verein wollte sich dazu zunächst nicht äußern.

Für diesen Montagmorgen (10.00 Uhr) ist eine Pressekonferenz mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sowie mit Vertretern von RB Leipzig und des Handball-Bundesligisten SC DHfK Leipzig angesetzt. Dort soll über das Pilotprojekt „Sportveranstaltungen mit Besuchern in Leipzig“ informiert werden.

Einem Bericht der „Bild“ zufolge soll es dabei auch um eine mögliche Zuschauerzulassung für das Handball-Spiel des SC DHfK gegen Erlangen am 1. April (19.00 Uhr) gehen.

Bisher hatte RB Leipzig am 24. Oktober beim 2:1 gegen Hertha BSC letztmalig Fans ins Stadion lassen dürfen. Damals hatten 999 Zuschauer die Partie verfolgt. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es bei Hansa Rostock ein Pilotprojekt gegeben. Der Drittligist durfte unter Hygieneauflagen 777 Fans zum Spiel gegen Halle in das Ostseestadion lassen, 702 Zuschauer erschienen letztlich. Zutritt gab es nur mit einem negativen Schnelltest.

© dpa-infocom, dpa:210322-99-918729/2

(dpa)