DEU-Vizepräsidentin Treitz: Verständnis für Savchenko

Hamburg · Vizepräsidentin Elke Treitz von der Deutschen Eislauf-Union (DEU) hat Verständnis für einen eventuellen Nationalitätenwechsel von Eiskunstlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko.

 Aljona Savchenko erwägt Französin zu werden. Foto: Stephanie Pilick

Aljona Savchenko erwägt Französin zu werden. Foto: Stephanie Pilick

Foto: DPA

Die Chemnitzerin will demnächst mit dem französischen Läufer Bruno Massot ein Paar auf dem Eis bilden und erwägt, Französin zu werden. "Das kann ich verstehen", sagte Treitz in einem Interview des Deutschlandfunks.

Insbesondere geht es um Savchenkos Trainer und Lebensgefährten Ingo Steuer, der dann vom französischen Verband bezahlt werden würde. Wegen seiner Stasi-Vergangenheit erhält der 47-Jährige weder vom Innenministerium noch von der DEU Geld. Für die WM in Japan musste er "sein Flugticket, sein Hotel und alles selbst finanzieren, bzw. die Sportler mussten ihn bezahlen", sagte Treitz.

Über Szolkowys Entschluss, mit seiner Partnerin Savchenko keine Schaulauf-Auftritte mehr zu bestreiten, sagte Treitz: "Möglicherweise war ihm das alles zu viel." Eigentlich habe er bereits nach Olympia aufhören wollen und sich für die WM überreden lassen. "Es war für beide, insbesondere für Robin, der gar nicht antreten wollte, schon eine riesengroße Anstrengung."

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Interview Treitz