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Nach Playoff-Aus: Deutsche Basketballer hoffen auf Schröder - Theis fehlt

Nach Playoff-Aus : Deutsche Basketballer hoffen auf Schröder - Theis fehlt

Nach dem überraschend frühen Ausscheiden mit den Los Angeles Lakers in den NBA-Playoffs hoffen die deutschen Basketballer beim olympischen Qualifikationsturnier auf den Einsatz von Dennis Schröder.

„Wir hoffen, dass er jetzt nicht zu enttäuscht ist und würden uns natürlich sehr freuen, wenn er im Sommer dabei wäre“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes, Felix Leuer, der Deutschen Presse-Agentur. Der Verband stünde mit Schröder im Kontakt, man sei zuversichtlich, sagte Leuer.

Schröder war mit den Lakers überraschend an den Phoenix Suns gescheitert. Unmittelbar danach hatte der 27 Jahre alte Point Guard seine Bereitschaft für Spiele im Nationalteam erneuert. „Nationalmannschaft, wenn ich nicht verletzt bin und mich gut fühle, bin ich dabei“, hatte Schröder der dpa gesagt. Er freue sich auf jeden Fall, dass die DBB-Auswahl eine Chance habe, sich noch für Olympia zu qualifizieren. Er werde zunächst etwas Zeit mit seiner Familie verbringen und sich beratschlagen, sagte Schröder.

Um sich noch das Olympia-Ticket zu sichern, muss das Team von Trainer Henrik Rödl das Turnier in Split (29. Juni bis 4. Juli) gewinnen. Deutschland trifft in der Vorrunde auf Mexiko und Russland.

Theis und Hartenstein nicht dabei

Nicht dabei sein werden dann die beiden NBA-Profis Daniel Theis und Isaiah Hartenstein. Bei beiden sind die Verträge ausgelaufen, für sie geht es daher im Sommer darum, sich für neue Clubs zu empfehlen. Theis war zum Ende der Saison überraschend von den Boston Celtics zu den Chicago Bulls getradet worden, Hartenstein spielte zuletzt für die Cleveland Cavaliers. „Sie haben beide abgesagt, dafür haben wir natürlich Verständnis“, sagte Leuer.

Schröder, Moritz Wagner (Orlando Magic) und Isaac Bonga (Washington) sind aktuell ebenfalls ohne gültigen Vertrag, neben Schröder haben aber auch Wagner und Bonga ihr Interesse signalisiert, in diesem Sommer für Deutschland zu spielen. Bei Maxi Kleber muss noch das weitere Abschneiden mit den Dallas Mavericks in den Playoffs abgewartet werden.

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© dpa-infocom, dpa:210604-99-857861/3

(dpa)