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Sommerspiele in Tokio: Deutscher Schwimm-Verband für Verlegung von Olympia-Test

Sommerspiele in Tokio : Deutscher Schwimm-Verband für Verlegung von Olympia-Test

Der Deutsche Schwimm-Verband sieht die Verlegung der Olympia-Qualifikation im Synchronschwimmen wegen der Coronavirus-Pandemie als sinnvoll an.

„Die weiterhin hohen Infektionszahlen und die Verbreitung der Virus-Mutationen verlangen ein verantwortungsvolles Umgehen mit der Pandemie. Insofern teilen wir die Entscheidung der Fina“, sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen auf Anfrage. Der Schwimm-Weltverband Fina hatte am Vortag die Verlegung offiziell verkündet.

Der Qualifikations-Wettkampf vom 4. bis 7. März in Tokio, bei dem sich Marlene Bojer und Michelle Zimmer das Sommerspiel-Ticket sichern wollen, war auch als erster Olympia-Test mit Maßnahmen zum Schutz gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vorgesehen. Dieser Wettkampf soll nun vom 1. bis 4. Mai stattfinden.

„Die Entscheidung ist nachvollziehbar angesichts der Fallzahlen“, sagte Zimmer. „Aber wir sehen es positiv: Jetzt haben wir noch länger Zeit, um unsere Kür zu verfeinern, nachdem Marlene und ich ja erst seit Herbst gemeinsam trainieren. Unsere Chancen auf Olympia haben sich durch die Verschiebung der Qualifikation sogar erhöht.“

Der ebenfalls als Olympia-Qualifikation angesetzte Weltcup im Wasserspringen (18. bis 23. April) und der Olympia-Ausscheid im Freiwasserschwimmen in Fukuoka (29./30. Mai) sollen wie geplant stattfinden. Bei den Freiwasserschwimmern geht es nicht mehr für deutsche Schwimmer um Olympia-Startplätze. Florian Wellbrock&Co. hatten sich im Sommer 2019 durch Top-10-Platzierungen bei der WM in Südkorea das Olympia-Ticket gesichert.

Zeitplan für die Olympischen Spiele

Infos zum Synchronschwimmen

© dpa-infocom, dpa:210128-99-204966/2

(dpa)