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Basel: Sportdirektor lobt Auftritt bei Turn-EM

Basel : Sportdirektor lobt Auftritt bei Turn-EM

Sportdirektor Wolfgang Willam hat den Auftritt der deutschen Mannschaft bei der Turn-EM in Basel gelobt und zwei Medaillen als Ziel für die Olympischen Spiele in Tokio ausgegeben.

Angesichts der Tatsache, dass eineinhalb Jahre die internationalen Wettkämpfe und Vergleiche gefehlt hätten, hätten sich die Turnerinnen und Turner bei der EM zum Teil sehr gut vorgestellt, sagte der scheidende Funktionär, der 1. Juli von Thomas Gutekunst abgelöst wird.

Die zwei Plätze fünf und sieben im Mehrkampf bei den Frauen durch Elisabeth Seitz und Kim Bui (beide Stuttgart) waren seiner Meinung nach „ein ganz herausragendes Ergebnis“. Zudem belegte Seitz Platz sieben am Stufenbarren und Bui erreichte das Boden-Finale. „Das war auf der Turnerinnen-Seite eine ganz hervorragende Bilanz“, sagte Willam.

Auch die Männer haben bei dem fünftägigen Championat in der Schweiz nach Ansicht des Sportdirektors nicht enttäuscht, auch wenn im Mehrkampf Lukas Dauser als 17. und Felix Remuta (beide Unterhaching) als 22. ihr Potenzial nicht ausgeschöpft haben. „Der Mehrkampf war natürlich noch mit sehr viel Reserven und sehr viel Luft nach oben“, sagte Willam. Der Vorkampf der sechs Männer sei „auch sehr positiv zu bewerten“. Andreas Toba (Hannover) am Reck und Dauser am Barren standen in Einzel-Finals.

Mit Blick auf Olympia urteilte der Sportdirektor, „dass wir nicht chancenlos sind“. Ziel ist es, in Tokio sowohl bei Männern als auch bei Frauen je eine Medaille zu gewinnen und mit beiden Riegen ins Mannschaftsfinale zu kommen. „Das heißt, dass wir in der Qualifikation mindestens Platz acht belegen müssen, um in das Team-Finale einzuziehen. Und die Gerätespezialisten an der einen oder anderen Stelle wollen wir natürlich entsprechend platzieren.“

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© dpa-infocom, dpa:210425-99-342594/2

(dpa)