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Badminton-Bundesliga: 1. BC Beuel kassiert Rückschlag im Kampf um Playoffs

Badminton-Bundesliga : 1. BC Beuel kassiert Rückschlag im Kampf um Playoffs

Enttäuschendes Wochenende für den 1. BC Beuel: In den beiden Auswärtsspielen gegen Freystadt und Neuhausen-Nymphenburg kassierte das Team jeweils eine 2:5-Niederlage. Die Playoff-Chancen der Beueler sind damit deutlich gesunken.

Die Rückreise von einem Auswärtsspiel kann spaßig sein. Sie kann aber auch quälend lang werden, vor allem dann, wenn es in der Fremde nicht so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Für die Spieler des Badminton-Bundesligisten 1. BC Beuel war der Spaß am Sonntagabend auf der Strecke geblieben.

Mit null Punkten kehrte das Team von den beiden Gastspielen in Bayern beim TSV Freystadt und TSV Neuhausen-Nymphenburg zurück. Nach zwei 2:5-Niederlagen gegen den Tabellenletzten und -vorletzten rutschten die Beueler auf Rang sieben ab und kassierten damit drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoffs. „Es wäre sehr optimistisch, jetzt noch an die Playoffs zu denken“, sagte Beuels 1. Vorsitzender Roland Maywald und gab die Richtung für die letzten drei Hauptrundenspiele vor: „Wir stecken jetzt mitten im Abstiegskampf, haben aber immerhin noch drei Punkte Vorsprung auf Freystadt.“

Schlechte Ausgangslage beim 1. BC Beuel

Der Ausgang der beiden Spiele in Bayern war für die Rechtsrheinischen zwar enttäuschend, aber nicht völlig überraschend. Neben Doppelspezialist Peter Briggs, der in Kanada unterwegs ist, und Lisa Kaminski musste das Team auch auf Max Weißkirchen verzichten. Der dreimalige deutsche Einzelmeister zog sich in der Woche eine Zerrung zu und war daher zum Verbleib in der Heimat gezwungen. „Bei schlechten Voraussetzungen ist man dann auch in den Spielen meist nicht von Glück gesegnet“, kommentierte Maywald.

Gegen Freystadt war es das erste Herrendoppel mit Lukas Resch und Zach Russ, das knapp einen Erfolg und damit einen möglichen dritten Beueler Punkt verpasste, der den Gästen zumindest einen Zähler beschert hätte. Im Duell mit Johannes Pistorius und Max Flynn drehte das Duo einen 0:1-Satzrückstand in eine 2:1-Führung um, musste dann aber den vierten Durchgang mit 8:11 verloren geben. Im entscheidenden fünften Satz bewiesen die beiden Freystädter den längeren Atem und gewannen das Match.

Zweites Auswärtsspiel endet auch mit einer Niederlage

Am Sonntag gegen den Münchner Club TSV Neuhausen-Nymphenburg lief es für Resch und Russ besser – wenn auch unfreiwillig: Bereits im ersten Satz mussten die Gastgeber aufgeben, weil sich Ivan Rusev Atanasov verletzt hatte. Der erste Matchpunkt ging damit auf das Beueler Konto. Ein zweiter kam zunächst nicht dazu, da Hannah Pohl und die für Lisa Kaminski eingesetzte Katja Holenz gegen Natalya Voytsekh und Kaja Stankovic in vier Sätzen den Kürzeren zogen.

Wie schon gegen Freystadt hatten die Gelb-Schwarzen auch dieses Mal eine gute Chance auf einen Trostpunkt. Resch lieferte sich mit Münchens Misha Zilberman ein enges Duell, bei dem er die Sätze zwei und vier deutlich mit 11:2 beziehungsweise 11:3 gewann. Doch auch in diesem Spiel hatte der Gegner das bessere Ende für sich, sodass Beuel nach insgesamt 14 Matches an diesem Wochenende die Heimfahrt mit leeren Händen antreten musste.

Nicht besser lief es für die zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga: Nachdem das Team am Samstag gegen den SV Berliner Brauereien eine 2:5-Niederlage eingesteckt hatte, verlor es tags darauf gegen die SG EBT Berlin sogar mit 1:6.