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24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt

Qualifikation für das 24-Stunden-Rennen : Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring

Am Sonntag findet auf dem Nürburgring die Qualifikation für das 24-Stunden-Rennen statt – mit dabei sind der Troisdorfer Fabian Schiller und der Bornheimer Luca Ludwig.

Der Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring rückt näher. An diesem Wochenende findet das 24-Stunden-Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring statt. Nach zwei Übungseinheiten in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) haben die Teams letztmalig Gelegenheit, sich für den Saisonhöhepunkt am ersten Juni-Wochenende in Form zu bringen.

Die beiden NLS-Läufe dominierte klar Porsche: Zwei Siege – beim zweiten Lauf sogar ein Vierfachsieg –, eine Pole-Position und die schnellste Rennrunde sprechen eine deutliche Sprache. Zu deutlich finden die Rennkommissare des 24-Stunden-Rennens und haben einmal mehr in die Werkzeugkiste der Balance-of-Performance gegriffen. Ergebnis: Die Porsche müssen schon beim Quali-Rennen 15 Kilogramm Gewicht zulegen, die Mercedes dürfen einen etwas größeren Luftmengenbegrenzer einbauen und so die Leistung steigern. Ob dadurch ein einheitliches Leistungsniveau der verschiedenen Fahrzeuge erreicht wird, wird sich wohl erst beim 24-Stunden-Rennen zeigen.

Für das Quali-Rennen haben 85 Teams genannt. Die einzigen, die in den NLS-Rennen ähnliche Rundenzeiten fuhren wie die Porsche, waren die Teams von BMW, die die Zeiten aber nicht über die gesamte Renndistanz mitgehen konnten oder wollten. Der Titelverteidiger, das Rowe-Team aus St. Ingbert, wird zwei Autos einsetzen. Die Autos sind hochkarätig besetzt, unter anderem mit Sheldon van der Linde. Der Südafrikaner, der 2020 sein erstes DTM-Rennen gewann, kommt in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Nordschleife zum Einsatz.

Das Getspeed-Team um den Alfterer Teamchef Adam Osieka hat nicht erst am Rennsonntag Großkampftag, sondern befindet sich schon die ganze Woche über im Stressmodus. Die Truppe setzt drei Mercedes AMG GT3 ein. Auf beiden Profi-Autos des Teams ist der Troisdorfer Fabian Schiller genannt. Neben der Vorbereitung der drei Fahrzeuge für den Nürburgring stehen die offiziellen DTM-Testfahrten auf dem Lausitzring auf dem Programm. Dort setzt Getspeed ein viertes Auto ein. Das Team glänzte im vergangenen Jahr beim 24-Stunden-Rennen: Es fuhr die drittschnellste Trainingszeit und führte viele Runden, bis das Auto bei schwierigen Wetterbedingungen von der Strecke rutschte.

Auch Luca Ludwig aus Bornheim setzte sich im Vorjahr trefflich in Szene. Der Ferrari-Pilot erzielte im Qualifying die zweitschnellste Zeit. Allerdings hatte die Truppe im Rennen keine Chance, da die Regenreifen auf dem Ferrari nicht funktionierten und man schon in der ersten Runde 24 Plätze verlor. „Ich weiß nicht, wie es in diesem Jahr im Regen laufen würde. Bei trockener Strecke sind wir auf jeden Fall vorn dabei“, so der Bornheimer.

Zuschauer sind aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht zugelassen. Das Quali-Rennen wird am Sonntag (8. Mai) ab 8.30 Uhr per Livestream übertragen auf www.24h-rennen.de