Alfterer Volleyballer haben keine Angst vor Rumeln

Der Tabellenfünfte der Volleyball-Regionalliga, Alfterer SC/SSF Fortuna Bonn, erwartet am Sonntag in der Hardtberghalle nicht nur den ungeschlagenen Tabellenführer Rumelner TV, sondern kann sich auch über eine ganz besondere Wertschätzung seiner Arbeit freuen.

Alfterer Volleyballer haben keine Angst vor Rumeln
Foto: Horst Müller

Bonn. Der große Rahmen für das große Spiel. Der Tabellenfünfte der Volleyball-Regionalliga, Alfterer SC/SSF Fortuna Bonn, erwartet am Sonntag in der Hardtberghalle (16 Uhr) nicht nur den ungeschlagenen Tabellenführer Rumelner TV, sondern kann sich wie der gesamte Bonner Volleyball auch über eine ganz besondere Wertschätzung seiner Arbeit freuen.

Wolfgang Schütz, der Sportdirektor des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV), wird vor Spielbeginn ein Schild mit dem Aufdruck "Landesleistungsstützpunkt" überreichen, das an der Hardtberghalle befestigt wird - Ergebnis eines vor Jahren auf den Weg gebrachten Prozesses.

Außerdem zeichnet der Volleyball-Kreis Bonn seine besten Nachwuchsspieler des vergangenen Jahres aus. Ob sich Rumeln von all dem beeindrucken lassen wird, ist unwahrscheinlich. Im neuen Jahr machte die mit ehemaligen Erstligaspielern gespickte Truppe da weiter, wo sie im alten aufgehört hatte: Sie gewann, wenn auch nur mit 3:2, beim Tabellenzweiten Aachen.

Ein Ergebnis, das nur auf den ersten Blick eine Schwäche im Vergleich zur Hinserie vermuten lässt. "Die Rumelner hatten bereits 2:0 und 18:9 geführt, als sie die Stammformation auswechselten und dadurch aus dem Tritt kamen", weiß Bonns Trainer Elmar Wächter, der durch den Kontakt von Sebastian Vieten zu dessen in Aachen spielenden Bruder immer genau über die Aachener Spiele informiert ist.

Wächters Überzeugung, Rumeln ein Bein stellen zu können, tut das keinen Abbruch. "Natürlich ist Rumeln der Favorit, aber genauso wie Rumeln insgesamt ungeschlagen ist, haben wir bislang jedes Heimspiel gewonnen", sagte Wächter. Auch diese Serie könne sich sehen lassen.

Sein Team sei zudem "extrem heiß", sich nach dem zwar erfolgreichen, aber schwachen Auftritt des vergangenen Wochenendes zu rehabilitieren. "Meine Mannschaft hat hoch konzentriert trainiert, und es ist natürlich etwas ganz anderes, gegen den Meisterschaftsfavoriten als gegen einen Abstiegskandidaten zu spielen."

Dank der starken Hinserie und des Platzes im gesicherten Mittelfeld kann der VC Menden-Much beim Tabellenzweiten Alemannia Aachen (Samstag, 19 Uhr) auch den zweiten Teil seines extrem schweren Wiederauftaktprogramms ganz entspannt angehen lassen.

Trainer Frank Stommel will wie schon am vergangenen Wochenende, als Rastislaw Rajt und Peter Schneider viel Spielzeit erhielten, erneut auch den Spielern eine Chance geben, die im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so zum Zug kamen. "Voraussetzung ist aber natürlich, dass weiter Leistung gezeigt wird", stellt Stommel klar.

"Hopp oder Top", das ist das Motto der TG RE Schwelm, bei der der Vierte TSV Germania Windeck am Samstag (20 Uhr) antritt. "Phasenweise kann Schwelm schon mächtig Druck ausüben", zeigt Windecks Trainer Axel Freisewinkel durchaus Respekt vor dem Viertletzten, ohne sich aber all zu viele Sorgen zu machen. "Normalerweise fehlt ihnen gegen die besseren Mannschaften der Liga einfach die Konstanz."

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