Eröffnungsrennen vor 40 Jahren Als Senna am Nürburgring die Champions düpierte

Nürburg · Vor 40 Jahren weihten zahlreiche Weltmeister mit dem „Race of Champions“ den neuen Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings ein. Mit dabei: Ein unerfahrener Ayrton Senna, der eine legendäre Formel1-Rivalität entfachte, und ein Bonner, der sich an ein chaotisches Rennen zurückerinnert.

 Gut gelaunt: Rennsieger Ayrton Senna (Mitte) und der Rheinland-pfälzische Ministerpräsident Bernhard Vogel (links) bei der Siegerehrung.

Gut gelaunt: Rennsieger Ayrton Senna (Mitte) und der Rheinland-pfälzische Ministerpräsident Bernhard Vogel (links) bei der Siegerehrung.

Foto: IMAGO/WEREK/imago sportfotodienst, via www.imago-images.de

14 Weltmeister sollten vor 40 Jahren die neue Grand-Prix-Strecke auf dem Nürburgring einweihen. Zumindest hatte Mercedes für das „Race of Champions“ alle noch lebenden Formel-1-Champions eingeladen. Neun sagten zu. Darunter Niki Lauda, James Hunt, Jody Scheckter, Keke Rosberg, Jack Brabham und Phil Hill. Weil aber Mario Andretti, Emerson Fittipaldi, Jackie Stewart, Nelson Piquet und Juan Manuel Fangio anderweitig beschäftigt waren, sprang ein gewisser Ayrton Senna ein. Der Brasilianer war noch kein Weltmeister, sondern Formel-1-Neuling. Seine Teilnahme hinterließ dennoch Eindruck und entfachte eine Rivalität, die später in die Motorsportgeschichte eingehen sollte.