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Annika Zeyen: Gold bei den Paralympics im Zeitfahren

Paralympics : Bonnerin Annika Zeyen gewinnt Gold im Zeitfahren

Annika Zeyen hat bei den paralympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille gewonnen. Die Bonner Handbikerin setzte sich im Zeitfahren durch.

Für Annika Zeyen hätten die Paralympics in Tokio nicht besser beginnen können. Bei ihrem ersten Auftritt sicherte sich die Bonner Handbikerin die Goldmedaille im Einzelzeitfahren. Auf dem Fuji International Speedway setzte sich die Weltmeisterin im Straßenrennen in 32:46,97 Minuten durch und gewann mit 43 Sekunden Vorsprung Gold. "Es gibt keine Worte, um das zu beschreiben. Es ist einfach unglaublich, ich hätte damit nicht gerechnet", sagte Zeyen, die erst 2019 zum Radfahren gewechselt war. "In zwei verschiedenen Sportarten Gold bei Paralympics zu gewinnen, ist einfach unglaublich, das kann man nicht toppen."

2012 hatte Zeyen bei den Spielen in London mit der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball Gold gewonnen. 2008 und 2016 sicherte sich Zeyen zudem zwei Silbermedaillen. 2019 folgte der Wechsel aufs Handbike. Schon damals gewann sie ihren ersten WM-Titel. Damals mit gebrochenem Fuß. Erst im Juni war die Bonnerin erneut Weltmeisterin im Straßenrennen geworden, im Einzelzeitfahren sicherte sie sich den Vizemeistertitel. Zeyen startet auch noch im Straßenrennen am Mittwoch und in der Staffel am Donnerstag und rechnet sich in beiden Disziplinen Medaillenchancen aus.