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Dragons Rhöndorf starten ohne Spielmacher Larsen

Dragons Rhöndorf starten ohne Spielmacher Larsen

Das wird schwer: Wenn Basketball-Zweitligist Dragons Rhöndorf den Tabellenvierten Saar-Pfalz Braves aus Homburg empfängt, muss sich die Mannschaft von Trainer Eric Detlev im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Jena mächtig steigern, will sie diesmal als Sieger das Feld verlassen.

Bad Honnef. Das wird schwer: Wenn Basketball-Zweitligist Dragons Rhöndorf am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle am Menzenberg den Tabellenvierten Saar-Pfalz Braves aus Homburg empfängt, muss sich die Mannschaft von Trainer Eric Detlev im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Jena mächtig steigern, will sie diesmal als Sieger das Feld verlassen.

Das Team aus dem Saarland verfügt über einen ausgeglichenen Kader, der objektiv betrachtet, besser besetzt ist als die Truppe der Gastgeber. Nicht nur die fünf US-Amerikaner setzen Akzente, mit Max Weber hat das Team von Coach Nenad Josipovic einen variablen Small Forward in seinen Reihen, der bereits in der Bundesliga für Bamberg, Frankfurt und Gießen auf Korbjagd ging und sehr effektiv in Brettnähe agiert.

Das Duell Max Weber gegen Rhöndorfs Topscorer Sanijay Watts verspricht jedenfalls spannende Unterhaltung. Nur als Zuschauer mitfiebern kann indes Rhöndorfs Spielmacher Nick Larsen, der von Mannschaftsarzt Dieter Altmann operiert werden musste, da der Bluterguss aus dem Spiel gegen Heidelberg bis ins Knie zog und dort auf Nerven drückte.

Dass Larsen noch einmal in diesem Jahr bei den darauffolgenden Aufgaben gegen BV Chemnitz 99 (Freitag, 17. Dezember um 20 Uhr am Menzenberg) oder im Auswärtsspiel am 22. Dezember bei den s.Oliver Baskets in Würzburg mitmischen kann, scheint beinahe ausgeschlossen.

Rhöndorfs Aufbauspieler Franz Montag spielt bisher sicherlich eine gute Saison, hat es aber gegen einen solch starken Gegner wie die Braves schwer, seine Mitspieler über lange Zeit gut in Szene zu setzen und selbst noch eine zweistellige Punktausbeute beizusteuern.