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Sportkreis Ahrweiler: Fritz Langenhorst einstimmig wiedergewählt

Sportkreis Ahrweiler : Fritz Langenhorst einstimmig wiedergewählt

Fritz Langenhorst bleibt Vorsitzender des Sportkreises Ahrweiler. Der Sportkreistag bestätigte den 69-Jährigen einstimmig im Amt des höchsten Repräsentanten des Sports im Kreis Ahrweiler. Allerdings hat Langenhorst künftig einen neuen Stellvertreter.

Denn nach mehr als 15 Jahren und mit nunmehr 77 Jahren hatte sich Klaus Wassong entschieden, für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den bisherigen Jugendwart des Sportkreises Ralph Schulze (Burgbrohl).

Martin Weinitschke, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland, wies darauf hin, dass dem Sportkreis aktuell 186 Vereine mit insgesamt 37.500 Mitgliedern angehörten. Der Organisationsgrad liege im Kreisgebiet bei derzeit knapp 30 Prozent. Die größten Vereine im Kreisgebiet sind der TuS Ahrweiler mit über 1400 Mitgliedern, gefolgt vom TuWi Adenau und dem PSV Remagen mit mehr als 1300 Mitgliedern.

In seiner Ansprache betonte Landrat Jürgen Pföhler, dass dem Kreis Ahrweiler die Unterstützung des Ehrenamtes ein Herzensanliegen sei. Vor diesem Hintergrund habe der Kreis im Jahr 2001 Förderungsrichtlinien für das Ehrenamt, das Vereinswesen und den Sport ins Leben gerufen. "Wir haben im Rahmen unserer Ehrenamts- und Vereinsförderung bereits über 4100 Maßnahmen mit über drei Millionen Euro bezuschusst", führte Pföhler aus.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Langenhorst an die bildungs-, gesundheits- und sozialpolitische Bedeutung des Sports. Sport und Politik bildeten auf den verschiedenen Ebenen eine unverzichtbare Partnerschaft. "Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen, insbesondere durch den Bau und die Bereitstellung von Sportstätten und Einrichtungen", so der Vizepräsident des Landessportbundes Rheinland.

Einen Schwerpunkt des Sportkreises bilde auch in den kommenden Jahren die Förderung der Jugendarbeit. In diesem Zusammenhang erwähnte der alte und neue Vorsitzende etwa die Kooperationen zwischen Vereinen und Ganztagsschulen und verwies auf den TuS Ahrweiler, der bereits über 15 Projekte in verschiedenen Sportarten angestoßen habe.

Vor seiner Wiederwahl ehrte Langenhorst verdiente Mitglieder und Vereine. Mit dem Ehrenbrief überreichte er Klaus Wassong eine der höchsten Auszeichnungen, die der Sportbund Rheinland zu vergeben hat. Neben seiner Funktion als stellvertretender Sportkreisvorsitzender stand Wassong unter anderem auch 15 Jahre lang an der Spitze des Tischtenniskreises Ahrweiler. Wegen besonderer Verdienste um die Förderung des Sports erhielt der langjährige Kreisbeauftragte für das Deutsche Sportabzeichen, Jakob Renn, die goldene Ehrennadel, während Günter Chatenay und Hellmuth Krug mit der bronzenen Ausführung ausgezeichnet wurden.

Chatenay steht seit fünf Jahren an der Spitze des PSV, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Hellmuth Krug engagiert sich seit vielen Jahren im Vorstand des Polizei-Sport-Vereins Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ehrenurkunde zum 50-jährigen Bestehen der Behindertensportgemeinschaft Weibern-Kempenich nahm deren Vorsitzender Johannes Wilms entgegen. Eine ganz besondere Auszeichnung verdiente sich Karl-Heinz Ittel. Innerhalb des Sportkreises Ahrweiler ist er der erste, der das Goldene Sportabzeichen mit der Zahl "60" erhielt.