GA-Serie „Spurensuche“ Was wurde aus dem Leichtathleten Reinhold Soyka?

Serie | Bonn/Hennef · In den 1970er-Jahren zählte der für den LC Bonn startende Mittelstreckler Reinhold Soyka zur nationalen und europäischen Spitze. Heute ist der 72-jährige Hypnosetherapeut und wohnt in Hennef-Kurscheid.

Bildergalerie Reinhold Soyka
Link zur Paywall

Bilder aus der Karriere von Reinhold Soyka

6 Bilder

„Alles hat einen Sinn, nichts ist Zufall, es ist unsere Aufgabe, bis zum Lebensende zu wachsen und zu lernen.“ Klingt wie eine philosophische Weisheit. Kant? Hegel? Womöglich Nietzsche? Weit gefehlt! Soyka. Reinhold Soyka. Kein Philosoph, sondern in Hennef-Kurscheid wohnhafter Hypnosetherapeut. Und ehemaliger Top-Sportler. Leichtathlet. Mittelstreckler der Spitzenklasse. Seines Zeichens Hallen-Europameister 1973 mit der deutschen 4x4-Runden-Staffel in Rotterdam und im Trikot des LC Bonn deutscher 800-Meter-Hallenmeister 1975 in der nationalen Rekordzeit von 1:48,1 Minuten. „Meine persönliche Bestleistung draußen habe ich 1973 mit 1:46,6 Minuten aufgestellt“, erklärt der 72-Jährige. „Leider hatte ich in der Folge mit vielen Verletzungen zu kämpfen und habe nicht einmal annähernd das Potenzial ausgeschöpft, das ich hätte aus mir rausholen können.“