GA-Serie „Spurensuche“ Wie Sabine Schulte trotz Höhenangst Stabhochspringerin wurde

Serie | Niederkassel · Die Lülsdorfer Leichtathletin Sabine Schulte war in den 1990er-Jahren deutsche Stabhochsprungmeisterin sowohl in der Halle als auch unter freiem Himmel. Heute lebt sie in einem 400-Seelen-Dorf in Schleswig-Holstein und ist Landestrainerin.

Stabhochsprungmeisterin Sabine Schulte
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Bilder aus dem Leben und der Karriere von Sabine Schulte

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Aller Anfang ist schwer – und schmerzhaft. Diese Erfahrung macht Sabine Schulte, als sie Ende 15 ist und sich im Stabhochsprung versucht. Auf dem Sportplatz in Lülsdorf. In der Weitsprunggrube – mangels einer geeigneten anderen Anlage. Als sie zwischen zwei Holzpfählen mit einem abgesägten „uralten“ Männerstab über eine Schnur springt. „Beim ersten Mal bin ich rücklings gleich ziemlich unsanft in den Sand gefallen, und der war hart“, erinnert sich die heute 48-Jährige. „Das mache ich nicht wieder, habe ich zu mir gesagt.“