Handball-Regionalliga TSV Bonn will eine Negativserie vermeiden

Bonn · Die Beueler Handballer wollen gegen den OSC Rheinhausen nach zwei Niederlagen in Folge nun in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür sollen die Fehlerquellen aus den letzten beiden Partien behoben werden.

 Fabian Struif von der TSV Bonn rrh. in Aktion.

Fabian Struif von der TSV Bonn rrh. in Aktion.

Foto: Wolfgang Henry

Nach zwei ernüchternden, klaren Niederlagen in Folge und dem Verlust der Tabellenführung stehen die Handballer der TSV Bonn rrh. vor zwei anspruchsvollen Heimaufgaben. Zum Auftakt erwarten die Beueler als Tabellendritter am 21. Spieltag der Regionalliga Nordrhein am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Ringstraße) den OSC Rheinhausen, der derzeit den zehnten Rang belegt und damit im Dunstkreis der Abstiegszone dümpelt.

Wie schon in der Hinserie droht die TSV nach der Niederlage in Korschenbroich und der enttäuschenden Pleite in Dinslaken wieder in eine Negativserie zu geraten. Auch das Hinspiel in Rheinhausen wurde nach einer verkorksten ersten und einer besseren zweiten Halbzeit in den Schlussminuten 22:24 verloren. Ursache der vermeidbaren Niederlage war wie zuletzt in Dinslaken eine zunächst zu schwache Abwehr, eine mangelhafte Wurfeffektivität und zu viele individuelle Fehler. „Die Jungs haben bisher eine sehr, sehr gute Saison gespielt, die auch vernünftig zu Ende gespielt werden soll. Sie sollen die restlichen Spiele genießen, dabei die vier Heimspiele gewinnen und auswärts abgesehen vom Ergebnis zumindest eine zufriedenstellende Leistung zeigen. Dies wäre auch ein erfolgreicher Abschluss für die Spieler, die aufhören und Motivation für die Spieler, die in der kommenden Saison weiter für die TSV spielen“, verlangt TSV-Trainer Frank Berblinger.

Abstiegszone statt Meisterschaft

Der OSC Rheinhausen wurde vor der Saison als ein ernsthafter Konkurrent des TV Korschenbroich im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg genannt. Doch nach einem Start mit 5:1 Punkten folgten vier Niederlagen und nach dem Hinspielsieg gegen die TSV ein Abrutschen in die Nähe der Abstiegszone. Trotzdem kommt der OSC keineswegs als Außenseiter nach Beuel, denn der 33:29-Sieg am letzten Spieltag gegen den Tabellendritten Remscheid ist ein starkes Ausrufezeichen und beweist, dass der OSC an guten Tagen mit jeder Spitzenmannschaft der Liga mithalten kann.

„Das ist für uns ein schweres Spiel, denn wir dürfen den OSC keinesfalls an seinem Tabellenstand messen. Wie zuletzt gegen Remscheid gezeigt, ist die Mannschaft klar besser als es der Tabellenstand aussagt“, mahnt Berblinger. Da der zuletzt aus privaten Gründen fehlende Torwart René Krouß wieder dabei ist, steht bis auf die Langzeitverletzten Alexander Schöneseiffen und Nils Bullerjahn sowie den gesperrten Daniel Rohloff die Besetzung der letzten Woche zur Verfügung.