FCH zu Gast beim Schlusslicht Hennefer Trainer fordert Demut von seinen Spielern

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis · Der FC Hennef trifft in der Mittelrheinliga auf Germania Teveren. Der Siegburger SV empfängt Spitzenreiter Frechen und der Kapitän ist beim FV Endenich wieder einsatzbereit.

FCH-Trainer Fatih Özyurt (r.) im Gespräch mit Jürgen Thomas.

FCH-Trainer Fatih Özyurt (r.) im Gespräch mit Jürgen Thomas.

Foto: Quentin Bröhl

„Immer, wenn wir in der Tabelle nach oben schauen, bekommen wir eins auf die Mütze“, warnt Fatih Özyurt, Trainer des Fußball-Mittelrheinligisten FC Hennef, vor der Begegnung des Tabellenneunten beim Schlusslicht Germania Teveren (Sonntag, 15 Uhr). Özyurt ist stets bemüht, seine Mannschaft zu erden. Gerade nach dem überzeugenden 2:0-Erfolg gegen TuS Königsdorf sollen seine Spieler „demütig“ bleiben.

Dabei hat der FC Hennef, der vor Saisonbeginn von der Konkurrenz zum engsten Kreis der Abstiegskandidaten gezählt wurde, eine beachtliche Entwicklung genommen. Im Klassement auf Rang neun positioniert, hat sich die Özyurt-Elf ein Neun-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze herausgespielt. „Es ist eine Momentaufnahme. Der März wird für uns mit den Spielen gegen Teveren, Hürth und Porz richtungsweisend sein“, so Özyurt. Der FCH-Coach betont, dass „der Verein keinen Neuanfang vom Neuanfang machen will“. Was der Trainer damit unterstreichen will: Der vor der Saison neu zusammengestellte Kader soll den eingeschlagenen Weg weitergehen.

An Teveren haben die Hennefer aufgrund des Hinspiels keine guten Erinnerungen. Trotz klarer Überlegenheit verlor der FCH mit 1:2. „Maximal ärgerlich“ sei die Niederlage gewesen, so Özyurt. „Wir haben nicht die Absicht, zweimal gegen denselben Gegner zu verlieren. Ein Sieg ist Pflicht. Dafür müssen wir stabil stehen, ein aggressives, galliges Zweikampfverhalten an den Tag legen und unsere Tormöglichkeiten effizient nutzen.“ Schließlich soll die mit 120 Kilometern längste Auswärtsfahrt bis in die Nähe der niederländischen Grenze in Form von drei Punkten ertragreich sein.

SSV-Trainer hat Respekt vor dem Gegner

„Chapeau“ – Alexander Otto zieht vor dem kommenden Gegner respektvoll seinen Hut. „Wie Frechen den Last-Minute-Erfolg gegen Vichttal sicherstellte, war schon eindrucksvoll. Am Sonntag sind wir diesmal der Außenseiter“, schiebt der Trainer des Siegburger SV die Favoritenrolle dem Tabellenführer zu, der um 15 Uhr im Walter-Mundorf-Stadion seine Visitenkarte abgibt. Die Qualitäten der Frechener sind unbestritten. Im Hinspiel unterlagen die Kreisstädter am Ende deutlich mit 1:6. Doch das schreckt Otto keineswegs: „Wir sind auf einem ganz anderen Niveau als damals. Meine Jungs haben richtig Bock darauf, sich mit Frechen zu messen.“

Gegenüber der jüngsten 1:3-Niederlage in Bergisch Gladbach könnten einige Umstellungen erfolgen. Zumal die zuletzt angeschlagenen Ishak Adahchur und Manuel Kabambi sich wieder im Trainingsbetrieb einfanden.

Nächste Schwere Aufgabe für Endenich

Marek Dabrowski, Trainer des FV Endenich, machte nach dem überraschenden 1:0-Erfolg gegen Aufstiegskandidat Hohkeppel eine klare Ansage: „Die Jungs können den Sieg feiern, aber nur 24 Stunden, danach richtet sich der Blick auf den nächsten Gegner.“ Und der hat es in sich: Am Sonntag (Anstoß 15.15 Uhr) geht es zum SV Bergisch Gladbach, der jüngst die Siegesserie des Siegburger SV beendete.

Dabrowski kann erstmals in diesem Jahr wieder auf Baller-League-Rückkehrer Abdenbi Oubelkhiri zurückgreifen, der gegen Hohkeppel noch gesperrt zuschauen musste.

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