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Volleyball: Bonnerinnen ärgern den Favoriten: Immerhin ein Satzgewinn für SSF Fortuna

Volleyball: Bonnerinnen ärgern den Favoriten : Immerhin ein Satzgewinn für SSF Fortuna

Erneut chancenlos waren die Volleyballerinnen der SSF Fortuna Bonn gegen die Skurios Volleys Borken. Beim 1:3 holten sie aber zumindest einen Satz.

Die Zweitliga-Volleyballerinnen der SSF Fortuna Bonn haben auch das Rückspiel gegen die Skurios Volleys Borken verloren. Im Gegensatz zum Hinspiel vor drei Wochen in Bonn feierten sie beim 1:3 (17:25, 21:25, 25:17, 18:25) diesmal allerdings immerhin einen Satzgewinn.

Gegen den stabilen Borkener Block taten sich die Bonner Angreiferinnen von Beginn an schwer; sie selbst kamen ihrerseits nicht zu Blockaktionen. So liefen sie ständig einem Rückstand hinterher (2:6). Zwar kamen die Rheinländerinnen mit Carlotta Hensel am Aufschlag auf 5:6 heran. Aber angeführt von ihrer in Angriff und Abwehr überragenden Kapitänin Sina Kostorz, bauten die Skurios Volleys ihren Vorsprung kontinuierlich aus (19:13) und sicherten sich souverän den Satz.

Im zweiten Durchgang waren die Bonnerinnen wesentlich präsenter. Den groß gewachsenen Borkener Angreiferinnen hatten sie einen stabilen Block entgegenzusetzen. So blieb es trotz eines zwischenzeitlichen Vier-Punkte-Rückstandes eng (14:15). Dann aber waren es einige Abstimmungsfehler, die Borken auf 19:15 davonziehen ließen. Die vier Zähler Vorsprung brachten die Gastgeberinnen schließlich auch ins Ziel.

Was möglich ist, wenn die SSF Fortuna ins Spiel finden, war im dritten Abschnitt zu sehen. Die Gäste führten vom ersten Punkt an, um nach einer Aufschlagserie von Clara Kick sogar auf 13:4 davonzuziehen. Borken verkürzte auf 16:20, aber der Satz ging am Ende deutlich an die Rheinländerinnen.

„Favoriten phasenweise geärgert“

Auch im vierten Durchgang sah es zunächst gut für die Bonnerinnen aus, die mit 10:8 führten. Aber als den Skurios Volleys mit Aufschlägerin Sina Kostorz sechs Punkte in Folge gelangen, war die Partie frühzeitig entschieden. Die Gastgeberinnen ließen sich nicht mehr aufhalten und erarbeiteten sich acht Matchbälle. Den Schlusspunkt setzte Fabienne Coenders mit einem Schmetterball.

„Borken hat extrem stark gespielt. Aber wir haben den Favoriten phasenweise ärgern können. Mit ein bisschen Glück wäre sogar ein Punkt dringewesen“, erklärte Bonns Sportlicher Leiter Albert Klein.