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Neuzugang für den KEC: Landon Ferraro soll den Kölner Haien sofort helfen

Neuzugang für den KEC : Landon Ferraro soll den Kölner Haien sofort helfen

Die Kölner Haie verpflichten den Ex-NHL-Stürmer Landon Ferraro. Der Kanadier soll schon gegen Fishtown Penguins Bremerhaven dabei sein.

Viel Zeit wird Landon Ferraro (29) wohl nicht bleiben, um seine neuen Mitspieler kennenzulernen. Der kanadische Angreifer, der seit Freitag nun auch offiziell den Kölner Haien angehört, soll bestenfalls schon am Sonntag (19.30 Uhr, Magenta Sport) im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven erstmals für den KEC auflaufen.

Voraussetzung dafür ist, dass die noch ausstehenden medizinischen Überprüfungen rechtzeitig über die Bühne gehen und keine Auffälligkeiten hervorbringen. Um bei den Haien möglichst schnell Fuß zu fassen, dürfte Rechtsschütze Ferraro entgegenkommen, bereits über Erfahrungen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu verfügen. Vor seinem zweimonatigen Aushilfs-Gastspiel bei Zweitligist Löwen Frankfurt stürmte der ehemalige NHL-Profi in der vergangenen Saison für die Eisbären Berlin.

Ferraro ist nach Mike Zalewski der zweite ausländische Spieler, mit dem der KEC seinen Kader nachträglich breiter aufstellt. Beide Verpflichtungen waren nur möglich, weil die Unterschriften zu überaus günstigen Bedingungen erfolgten. Transfers in anderen Größenordnungen gibt der Kölner Notetat in Zeiten von Corona nicht her. „Mit Landon hat sich ein weiterer Spieler entschlossen, unter besonderen Konditionen zu den Kölner Haien zu kommen. Ich freue mich darauf, ihn bei uns begrüßen zu dürfen“, sagte Uwe Krupp.

Der Haie-Coach ist glücklich, künftig über eine zusätzliche Option in der Offensive zu verfügen: „Landon ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler, der uns mehr Tiefe im Kader geben wird. Die Spiele sind hart umkämpft und Verletzungen bleiben nicht aus.“ Zudem soll Ferraros Routine vor allem den zahlreichen jungen Spielern in der Kölner Mannschaft noch mehr Halt geben. „Unser Team wird von seiner Erfahrung und Qualität profitieren“, ist sich Krupp sicher. Eine Abkehr vom einst propagierten Jugendstil sieht er durch die beiden Nachverpflichtungen nicht. „Diese Spieler übernehmen momentan wichtige Rollen, neben denen sich die nächste Generation Schritt für Schritt entwickeln kann.“