2. Volleyball-Bundeslig Mondorf kämpft um den dritten Titel in Folge

MONDORF · Nur noch zwei Spiele müssen die Volleyballer vom TuS Mondorf in dieser Saison bestreiten. Der dritte Titelgewinn in Folge steht kurz bevor.

 Jan Danielowski (rechts) vom TuS Mondorf in Aktion.

Jan Danielowski (rechts) vom TuS Mondorf in Aktion.

Foto: Wolfgang Henry

Noch zwei Spiele sind in der 2. Volleyball-Bundesliga zu absolvieren, dann steht der TuS Mondorf vor dem dritten Titelgewinn in Folge. Man wolle nur auf sich selbst schauen, betont Mondorfs Teammanager Klaus Utke vor dem Auswärtsspiel beim VV Human Essen am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Wolfskuhle.

In den NRW-Duellen gegen Essen hatte Mondorf in den letzten Jahren sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal die Nase vorn. Und so ist klar, dass die Mondorfer drei Punkte einplanen, also ein 3:0 oder 3:1 anpeilen. Auch wenn die Gäste als Tabellensiebter den Klassenerhalt bereits sicher haben, rechnet Utke mit großer Gegenwehr. Essen plant eine große Kulisse, hat Vereinsmitgliedern freien Eintritt versprochen und will das Publikum im Rücken haben. Die kleine Essener Halle wäre dann mit 400 bis 500 Zuschauern gefüllt. „Es macht dann riesig Spaß dort zu spielen, da ist immer eine super Stimmung“, erinnert sich Utke auch noch an seine eigene aktive Zeit.

Gastgeber nicht ins Rollen kommen lassen

Für Mondorf ist es wichtig, die Gastgeber nicht ins Rollen kommen zu lassen, sondern möglichst früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Im Volleyball funktioniert das meist über einen starken Aufschlag und eine exzellente Annahme. „Grundsätzlich sind wir sicher stärker als Essen, nach so vielen Spieltagen lügt die Tabelle einfach nicht“, ist sich Utke sicher.

Aber selbst bei einem 3:2-Sieg der Mondorfer in Essen, für den es nur zwei Punkte gibt, und einem gleichzeitigen deutlichen Erfolg des Kontrahenten SV Warnemünde gegen Giesen II würde Mondorf auf Platz eins bleiben. Der Vorsprung beträgt zwei Punkte, so dass sich Mondorf einen „kleinen Ausrutscher“ erlauben könnte.

Trainer Anastasios Vlasakidis hat jedenfalls den kompletten Kader zur Verfügung. Auch Sebastian Dinges, der nach dem Spiel vergangene Woche am Kinn wegen einer Fleischwunde geklebt werden musste, ist wieder einstzfähig.

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