Fußball-Mittelrheinliga Siegburger SV trennt sich von Coach Klimmeck

Siegburg · Der Fußball-Mittelrheinligist Siegburger SV vermeldet die zweite Trainerentlassung in einem halben Jahr. Jetzt muss auch Coach Thomas Klimmeck gehen.

 Nach nur acht Spielen ist in Siegburg für Thomas Klimmeck schon wieder Schluss.

Nach nur acht Spielen ist in Siegburg für Thomas Klimmeck schon wieder Schluss.

Foto: Privat

Am Ende war es ein großes Missverständnis: Nach nur zweieinhalb Monaten und acht Spielen zog Fußball-Mittelrheinligist Siegburger SV 04 zum zweiten Mal in der laufenden Saison die Reißleine und trennte sich von Trainer Thomas Klimmeck. Der 51-jährige Klimmeck hatte erst Anfang Oktober die Nachfolge von Bünjamin Kilic übernommen, feierte mit einem unerwarteten 3:1-Heimsieg gegen den Aufstiegsanwärter FC Wegberg-Beeck einen Traumeinstand, um anschließend in sieben weiteren Begegnungen nur noch einen Punkt zu ergattern.

„Nach fünf Niederlagen in Folge wurde der Druck immer größer. Wir hatten nicht mehr das Gefühl, dass Thomas die Wende schaffen könnte. Es geht jetzt nicht um Einzelpersonen, sondern nur um den Verein“, begründete Oliver Bonato, der sich im Oktober für Klimmeck stark gemacht hatte, die Trennungs-Entscheidung. „Es war ein Versuch, der leider nicht funktioniert hat“, so der Sportliche Leiter der Siegburger, die tabellarisch auf Platz 13 in akuter Abstiegsgefahr schweben.

Die Kreisstädter sind also erneut auf Trainersuche. Diese soll bis zum Trainingsstart am 8. Januar abgeschlossen sein. Die Zeit drängt, denn der neue Coach „soll in die Personalplanungen für die Rückrunde einbezogen werden“, sagt Bonato. Bisher stehen Michael Hermanni und Sven Brand vom SSV Merten als Neuzugänge fest. „Wir wollen weitere erfahrene Spieler verpflichten, die uns sofort helfen können“, sagt Bonato.

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