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Volleyball-Zweitligist: TuS Mondorf ist zu Gast beim Lieblingsgegner Moers

Volleyball-Zweitligist : TuS Mondorf ist zu Gast beim Lieblingsgegner Moers

Die Zweitliga-Volleyballer des TuS Mondorf treffen am Wochenende auf das Topteam Moerser SC, gegen das sie eine gute Bilanz haben. Für die Damen der SSF Fortuna steht das letzte Saison-Heimspiel an.

Nach einer einwöchigen Spielpause treten die Volleyballer des TuS Mondorf am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellenzweiten der 2. Bundesliga Nord, Moerser SC, an. Kurios: Gegen das Topteam hat der TuS seit dem Aufstieg noch keinen einzigen Punkt abgegeben.

Nach den Plätzen sieben, vier und drei kämpft der Moerser SC in diesem Jahr um die Meisterschaft. Allerdings hat das Team nach elf Siegen in Folge zuletzt zwei bittere Heimniederlagen gegen den TV Schüttorf und den SV Warnemünde kassiert, bevor die kleine Krise vergangene Woche mit einem 3:1-Erfolg über den SV Warnemünde gestoppt wurde. Mit nunmehr vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Lindow-Gransee haben die Niederrheiner durchaus noch Chancen auf den Aufstieg, zumal das Rückspiel gegen Lindow noch aussteht. Allerdings darf sich Moers in den verbleibenden sechs Partien keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Vor diesem Hintergrund wird das Team vom Trainer Hendrik Rieskamp der Begegnung gegen den TuS Mondorf mit gemischten Gefühlen entegensehen. Denn der TuS scheint dem ehemaligen Bundesligisten nicht wirklich zu liegen. Im vergangenen Jahr schickte Mondorf den SC in der Liga mit einem glatten 3:0 nach Hause, zudem setzte sich der TuS im Pokal mit 3:1 durch. Und zum Auftakt der laufenden Saison schlugen die Niederkasseler die Rot-Schwarzen gleich nochmal (3:1). Der Moerser SC dürfte also mit gehörigem Respekt in die Partie gehen. Mondorf hingegen wird befreit antreten können. Das Team von Trainer Tasos Vlasakidis spielt bislang eine herausragende Spielzeit und hat als Tabellenvierter sein Soll bereits übererfüllt. Mit dem Abstieg hatte der Club zu keinem Zeitpunkt etwas zu tun.

Lars Pohlmann fehlt Mondorf weiterhin

„Moers steht enorm unter Druck. Und wir haben bisher in gut 80 Prozent unserer Spiele gepunktet, warum soll uns das gegen unseren Lieblingsgegner nicht noch einmal gelingen“, sagt Teammanager Klaus Utke. Zumal auf Moerser Seite mit Felix Orthmann ein bundesligaerfahrener Außenangreifer fehlen wird. Bis auf Lars Pohlmann, der mit einer Daumenverletzung nach wie vor ausfällt, kann der TuS am Samstag in Bestbesetzung auflaufen. Die Begegnung wird auf sporttotal.tv live im Internet übertragen.

Die Volleyballerinnen der SSF Fortuna Bonn empfangen am Samstag (18 Uhr) in der Hardtberghalle den VCO Berlin zum letzten Heimspiel der Saison. Nach der glatten 0:3-Hinspielniederlage wollen die Bundesstädterinnen den „Affen nochmal tanzen lassen“, wie Diagonalangreiferin Carlotta Hensel mit Blick auf die Begegnung angekündigt hat.

Wie bei den Männern die Juniors Frankfurt handelt es sich beim VCO um das Team des Bundesstützpunkts des Deutschen Volleyball-Verbandes. Der Kader ist gespickt mit Junioren-Nationalspielerinnen, die in der 1. und 2. Bundesliga Erfahrungen sammeln und langsam ans Top-Niveau herangeführt werden sollen. Mit sechs Siegen aus 17 Spielen rangiert der VCO derzeit auf Tabellenplatz elf. Mit dem Abstieg haben die Hauptstädterinnen allerdings nichts zu tun, weil Stützpunktmannschaften nicht absteigen können.

0:3-Niederlage im Hinspiel

Bei den vergangenen fünf Spielen ist Berlin nur einmal als Sieger vom Feld gegangen. Allerdings hat der Talentschuppen des VCO dem designierten Aufsteiger Bayer Leverkusen die bisher einzige Saisonniederlage zugefügt. Auch das Hinspiel gegen Bonn endete mit einem glatten 3:0 für Berlin. „Im Hinspiel sind wir mit dem schnellen Spiel der Berlinnerinen überhaupt nicht zurechtgekommen. Da wird also vor allem auf die Abwehr und den Block eine Menge Arbeit zukommen“, sagt der Sportliche Leiter Albert Klein, fügt aber hinzu, dass man im Training den Fokus darauf gelegt habe. Es werde schwer, aber wenn das Team in der Lage sei, sein Potenzial auszuschöpfen, könne es ein enges Match werden.

Bis auf die am Knie verletzten Klaudia Czyz und Meike Liesner wird Trainer Sven Anton auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Auch das letzte Heimspiel der Fortuna wird auf dem Portal sporttotal.tv live übertragen.