2. Volleyball-Bundesliga TuS Mondorf will die Meisterschaft zum dritten Mal in Folge verteidigen

Mondorf · Die Volleyballer vom TuS Mondorf empfangen den FC Schüttorf. Im Hinspiel musste der TuS die erste Saisonniederlage einstecken. Im Liga-Endspurt ist verlieren verboten.

 Nils Becker (links) vom TuS Mondorf in Aktion. Der Diagonalangreifer wechselt nach der Saison zum Erstligisten nach Düren.

Nils Becker (links) vom TuS Mondorf in Aktion. Der Diagonalangreifer wechselt nach der Saison zum Erstligisten nach Düren.

Foto: Wolfgang Henry

In der zweiten Volleyball-Bundesliga geht es für Tabellenführer TuS Mondorf im Liga-Endspurt darum, zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft zu verteidigen. Das Team von Trainer Anastasios Vlasakidis bestreitet sein Heimspiel am kommenden Samstag in der Bonner Hardtberghalle (19 Uhr). Zu Gast ist dann der FC Schüttorf, der dem Primus in der Hinrunde die erste Saisonniederlage beibrachte.

Eine Wiederholung des 0:3-Debakels aus dem Hinspiel darf sich der TuS Mondorf diesmal nicht erlauben. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den SV Warnemünde ist der Abstand hauchdünn. Warnemünde empfängt am Wochenende den SV Neustrelitz. Das Restprogramm der beiden Titelaspiranten ist ähnlich. Für Mondorf geht es danach gegen Essen und zum Abschluss in eigener Halle gegen den Kieler TV.

Warnemünde hingegen hat noch den Tabellenvierten Giesen II und den abstiegsbedrohten SV Lindow-Gransee vor der Brust: „Wir müssen auf uns schauen und unsere Hausaufgaben machen“, fordert Klaus Utke. Der Teammanager des TuS Mondorf ist sich der Schwere der Aufgabe aber durchaus bewusst.

Erste Saisonniederlage im Dezember

Anfang Dezember unterlag der Titelverteidiger aus Mondorf Schüttorf klar mit 0:3 (23:25, 21:25, 21:25) und kassierte damit die erste Saisonniederlage. Damals musste das Team auf Zuspieler Sebastian Dinges verzichten und hatte mit Max Funk nur einen Steller zur Verfügung, „und irgendwie war auch in diesem Spiel der Wurm drin“, erinnert sich Utke.

Die zwei spielfreien Wochen über die Osterfeiertage wurden von den meisten Spielern zur Erholung genutzt, einige waren im Urlaub oder nahmen an Beachvolleyball-Vorbereitungen teil, der zu Hause gebliebene Rest des Kaders trainierte bis Ostern nur eingeschränkt.

Inzwischen hat Trainer Vlasakidis das Tempo wieder angezogen, die Mannschaft ist in guter Verfassung, alle Spieler stehen zur Verfügung. Niederlagen sind ab sofort verboten, zumal Utke nicht damit rechnet, dass Warnemünde noch ein Spiel verliert.

Unterdessen gab der Verein den Abgang von Nils Becker zum Saisonende bekannt. Der Diagonalangreifer, unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger, wechselt zur neuen Saison zum Erstligisten Powervolleys Düren. „Das ist ein herber Verlust für die Mannschaft, den wir sportlich nicht ersetzen können“, erklärt Utke.