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Volleyball-Zweitligisten bestreiten Heimspiele

SSF Fortuna Bonn empfangen Borken, der TuS Mondorf erwartet Lindow-Gransee : Für Meike Liesner ist die Saison beendet

Heimspiele stehen am Wochenende für die hiesigen Volleyball-Zweitbundesligisten auf dem Programm. Die Damen der SSF Fortuna Bonn bekommen es am Samstag mit den Skurios Volleys Borken zu tun, die Herren des TuS Mondorf müssen sich am Sonntag gegen den SV Lindow-Gransee beweisen.

Die Zweitliga-Volleyballerinnen der SSF Fortuna Bonn empfangen am Samstag (18 Uhr, Hardtberghalle) die Skurios Volleys Borken. Die Münsterländerinnen sind das einzige Team, gegen das die SSF Fortuna in dieser Saison noch nicht angetreten sind. Denn das Hinspiel fiel coronabedingt aus.

Überhaupt hat die Pandemie den Skurios Volleys arg zugesetzt. Fast drei Monate konnte die Mannschaft nicht am Spielbetrieb teilnehmen, weil eigene Spielerinnen oder Aktive des Gegners von positiven Fällen betroffen waren. Deshalb war die Erleichterung groß, als das Team am vergangenen Wochenende mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen den RC Sorpesee ins neue Jahr startete. Dass einen Tag später gegen den Tabellenzweiten Köln mit dem gleichen Ergebnis verloren wurde, konnte die Freude kaum trüben.

Eigentlich hatte Borken die vier Abgänge am Ende der vorigen Spielzeit gut kompensiert. Der größte Fang unter den fünf Neuen war sicherlich Mittelblockerin Doreen Luther, die vom Bundesligisten USC Münster in die 2. Liga wechselte. Mit der zweitligaerfahrenen Außenangreiferin Lara Spieß und Zuspielerin Merve Atlas verließen zwei Zugänge den Verein allerdings schon wieder. Dafür schlossen sich im Januar Johanna Müller-Scheffsky und Franka Sophia van der Veer vom BSV Ostbevern den Skurios Volleys an.

„Borken hat eine Top-Truppe. Aber wir werden sehen, ob wir diesmal wenigstens einen Punkt ergattern können“, sagt Bonns Sportlicher Leiter Albert Klein. Bis zum Saisonende müssen die SSF Fortuna allerdings auf Meike Liesner verzichten. Die Mittelblockerin verletzte sich so schwer am Knie, dass sie operiert werden muss. Für sie rückt Carola Schaefermeyer nach. Zudem fehlen Chiara Lück und Janina Mantel.

Mit dem SV Lindow-Gransee stellt sich am Sonntag (16 Uhr) erneut ein Top-Team der 2. Liga bei den Herren des TuS Mondorf in der Bonner Hardtberghalle vor. Auch wenn der TuS nach drei Siegen in Folge zuletzt eine unglückliche Niederlage gegen Schüttorf hinnehmen musste, geht das Team von Trainer Tassos Vlasakidis selbstbewusst in die Partie.

Zu Recht. Denn in der laufenden Saison punktete der TuS in zwölf von 14 Begegnungen. Dass die Mondorfer an einem guten Tag in der Lage sind, auch den Tabellenzweiten zu schlagen, bewiesen sie bereits in der zurückliegenden Saison. Auch im Hinspiel bot der TuS den Grün-Weißen fünf Sätze lang Paroli, ehe er sich im Tiebreak geschlagen geben musste.

Nach sechswöchiger Winterpause vermied Lindow-Gransee einen Fehlstart ins neue Jahr beim Tie­break-Erfolg gegen Schüttorf nur knapp. Die bisher einzige Niederlage kassierte das Team gegen den Tabellenführer Moers; nach 13 Spielen hat Lindow nur einen Zähler Rückstand auf den Primus. Im Kampf um den Aufstieg dürfen sich die Brandenburger also keinen Ausrutscher mehr erlauben.

„Lindow ist Favorit, steht aber unter Druck, während wir befreit aufspielen können“, sagt Mondorfs Teammanager Klaus Utke. Zudem kann TuS-Coach Vlasakidis auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Auch diesmal werden die Partien wieder auf dem Portal sporttotal.tv live im Internet übertragen.