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Basketball Bundesliga: Baskets verlieren gegen Braunschweig 78:85

Basketball Bundesliga : Telekom Baskets verlieren Heimspiel gegen Braunschweig

Ein Babb alleine ist nicht genug. Bei der 78:85-Niederlage gegen Braunschweig erreichen nur wenige Bonner Normalform.

Insgesamt von allem ein bisschen zu wenig: Am vorletzten Spieltag der Saison haben die Telekom Baskets eine verdiente Niederlage gegen die Basketball Löwen Braunschweig eingesteckt. Nach einer Partie, in der neben Topscorer Chris Babb (24 Punkte) nur TJ DiLeo und James Thompson IV Normalform erreichten, stand ein 78:85 (13:19, 21:15, 23:30, 21:21). „Wir müssen am Sonntag gegen Ulm mehr Intensität aufs Feld bringen, ich weiß nicht, warum es uns daran heute gefehlt hat“, sagte Babb nach der Partie.

Die Baskets mussten auf Jalen Hudson verzichten, der noch immer an einer Gehirnerschütterung laboriert, dafür war nach den Differenzen mit dem Trainer Xavier Pollard wieder im Kader. Dass sich beide Mannschaften vorgenommen hatten, die Saison mit zwei Siegen zu beenden, war den Braunschweigern zu Beginn deutlicher anzusehen. Nach drei Minuten lagen die Baskets mit 0:7 zurück, ehe Chris Babb die ersten Bonner Zähler aufs Scoreboard brachte. Bis zum 6:15 durch Karim Jallow (6.) blieb Babb dann auch alleine auf Baskets-Seite der Tafel.

Braunschweig war deutlich zielstrebiger unterwegs. Und mit mehr Fortune beim Wurf. Voigt nahm die erste Auszeit, denn die Differenz drohte in den zweistelligen Bereich zu wachsen, nicht nur, weil dazu nur noch ein Punkt fehlte, sondern auch, weil das Bonner Spiel eher einfallslos gegen die gefällig agierenden Gäste wirkte. Voigt gab den vom Feld kommenden Spielern einen Klaps – auch Pollard.

Zunächst blieb die gewünschte Besserung aus. Erst als Voigt die Youngster Kilian Binapfl und Simonas Lukosius brachte, erfuhr das Bonner Spiel ein wenig mehr Belebung. Lukosius verkürzte, auf der Gegenseite verpasste der Litauer Arnas Velicka zwei Freiwürfe und offenbarte den Bonnern, dass den Braunschweigern nicht alles gelang. Dennoch: Das Voigt-Team hatte noch reichlich Luft nach oben. Insofern war der tatsächliche Rückstand zum Viertelende kleiner als gefühlt; nach einem Dreier von Babb und zwei Punkten aus dem Schnellangriff durch DiLeo stand es 13:19.

Nach der Viertelpause zeigten die Bakets dann mit mehr Ausdruck, wie ernst sie es mit den beiden Siegen zum Abschluss meinen, was sich in einen in zwei technischen Fouls für die etwas zu engagierte Bank und den mit den Unparteiischen unzufriedenen Voigt und einem Bonner 12:2 Lauf zur ersten Führung durch den bis dahin unauffälligen Strahinja Micovic niederschlug (29:27, 17.). Fünf Minuten hatten sie keinen Löwen-Korb zugelassen.

Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, das sagten auch die Zahlen: Bei 34:34 wurden die Seiten gewechselt, die Baskets hatten die Rebound die Oberhand beim Rebound übernommen und trafen besser. Doch bei den Baskets brachen die Krankheiten des ersten Viertels wieder aus und die Gäste zogen abermals auf zehn Punkte davon (44:54, 27.). Turudic stopfte den Ball mit Nachdruck in den Bonner Korb, er war es auch, der den Baskets bis zum Schluss Schwierigkeiten bereiten sollte.

Zwar bemühten sich die Baskets, doch die guten Szenen blieben eher Einzelfälle. Die Gäste gaben die Führung nicht mehr ab. Eine gute Nachricht gab es dennoch: Die Baskets haben die Lizenz für die kommende Spielzeit ohne Auflagen erhalten.

Telekom Baskets: Hamilton 3 Punkte/1 Dreier, Pollard 11/1, Thompson IV 13 (6 Rebounds), Micovic 7/1, Babb 24/3, DiLeo 9/1, Binapfl 3, Kratzer, De Oliveira 2, Philmore 2, Lukosius 4.