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Basketball-Bundesliga: Telekom Baskets schlagen Frankfurt mit 85:73

Basketball-Bundesliga : Telekom Baskets schlagen dezimierte Frankfurter mit 85:73

Am Ende souverän setzten sich die Telekom Baskets gegen die Fraport Skyliners mit 85:73 durch und sorgten für den nächsten Heimsieg.

Mit dem zwölften Saisonsieg sind die Telekom Baskets in den Doppelspieltag am Wochenende gestartet. Gegen dezimierte Fraport Skyliners, die kürzlich erst aus mannschaftlicher Quarantäne wieder in den Spielbetrieb starten konnten, gewann die Mannschaft von Cheftrainer Will Voigt glanzlos aber am Ende souverän mit 85:73 (18:20, 23:19, 24:15, 20:19). Damit ist das nach dem Verpassen der Playoffs umdefinierte Saisonziel „neunter Platz“ noch erreichbar, doch bei dem Restprogramm nicht einfach.

Die Baskets wollen noch so weit nach oben wie möglich in der Tabelle um sich bestmöglich für den europäischen Wettbewerb der kommenden Saison in Position zu bringen.

„Das war nicht einfach, Frankfurt hat gut gespielt und gekämpft. Für uns muss ich resümieren: Ein Sieg ist ein Sieg“, sagte Baskets-Teamkapitän TJ DiLeo, der zugab, dass die Bonner sich auf ein Team mit Matt Mobley vorbereitet hatten, doch der Frankfurter Topscorer konnte ebenso wenig mitwirken wie der Ex-Bonner Konstantin Klein. „Unser Ziel ist der neunte Platz. Dafür müssen wir noch einen Schritt vorwärts machen und uns gut auf das schwierige Spiel am Sonntag in Ludwigsburg vorbereiten.“

Fraport Skyliners hielten anfangs gut dagegen

Von Beginn an zeigten die Frankfurter den Baskets, wie man auch ohne sieben Stammkräfte mit dem entsprechenden Engagement dagegen- und mithalten kann. BBL-Oldie Quantez Robertson eröffnete per Dreier die Partie. Die Baskets hielten die Partie ausgeglichen, dennoch wirkte das Bonner Spiel zäh.

Die Dreierquote konnte mit der von Robertson nicht mithalten. Doch unter den Körben arbeiteten die Männer in Magenta gegen häufig eher klein aufgestellte Frankfurter solide. Zum Viertelende war die Partie ausgeglichen als der Ball zu Marco Völler an die Dreierlinie kam. Nicht unbedingt die Spezialität der Big Men. Völler überlegte kurz, nahm den Wurf, scheiterte, griff sich den Rebound und beendete das Viertel mit dem Buzzer und einer Frankfurter 20:18-Führung. Die Baskets-Defensive war eingenickt.

Pollards ging und kam nicht aufs Feld zurück

Randnotiz: Irgendwann im Laufe des Viertels war Xavier Pollard Richtung Kabine gegangen. Ohne zu humpeln. Er kam nicht zurück. Die offizielle Antwort auf die Frage nach Pollards Verbleib fiel in der Halbzeit knapp aus: „Der Trainer hat ihn in die Kabine geschickt“, so Baskets-Pressesprecher Marius Volkmann.

Auch in Viertel zwei waren die Baskets weder vorn noch hinten richtig im Spiel. Das war gegen die stark dezimierten Frankfurter und ihren beherzten Auftritt kein Ruhmesblatt. Als Joe Rahon vollkommen frei von der Dreierlinie zum 29:23 für die Gäste traf (14.), reichte es Voigt. Er nahm eine Auszeit und stellte seinem Team den Wecker. Der gewünschte Erfolg stellte sich ein: Chris Babb und Strahinja Micovic brachten die Führung auf die linke Seite der Anzeigetafel (30:29, 16.). Doch die Gäste wehrten sich. Es blieb knapp, kurz vor der Pause nahm Voigt noch einmal ein Timeout. Doch das Ausbaldoverte führte nicht mehr zu Punkten. Mit nur noch zwei Punkten Vorsprung ging es in die Kabine (41:39).

Dort fanden die Baskets die Zügel für die Defensive. Das straffer angezogene Geschirr zeigte Wirkung und ermöglichte Micovic, den die Gäste nie in den Griff bekamen, einen 7:0-Lauf, den Skyliners-Coach Sebastian Gleim versuchte, per Auszeit zu unterbrechen. Doch Baskets-Spielmacher Alex Hamilton brachte gleich danach weitere drei Punkte zwischen beide Teams (51:39, 23.). Die Baskets waren jetzt nicht nur im Spiel, sie hatten es unter Kontrolle und fanden auf jede Frankfurter Aktion eine Antwort. Entsprechend stabilisierte sich die Bonner Führung um die zehn Punkte. Und dabei blieb es auch.

Bereits am Sonntag geht’s nach Ludwigsburg

Schon am Sonntag geht es für die Baskets weiter. Im drittletzten Spiel der Saison und ihrer letzten Auswärtspartie treten die Hardtberger beim Hauptrundenersten in Ludwigsburg an. Danach kommen noch Braunschweig (Mittwoch, 20.30 Uhr) und Ulm (Sonntag, 15 Uhr) in den Telekom Dome.