Bis zu 750 Zuschauer Telekom Baskets spielen doch nicht vor leeren Rängen

Bonn · Den Telekom Baskets bleiben vorerst weitere Geisterspiele erspart. Zu den nächsten beiden Heimspielen dürfen maximal 750 Zuschauer in die Halle, Einlass erhalten nur Besitzer der "Herzblut"-Dauerkarte.

 Zu den Heimspielen gegen Braunschweig und Hamburg dürfen bis zu 750 Zuschauer in den Telekom Dome.

Zu den Heimspielen gegen Braunschweig und Hamburg dürfen bis zu 750 Zuschauer in den Telekom Dome.

Foto: Jörn Wolter / wolterfoto.de

Beim Heimsieg gegen den Mitteldeutschen BC am Sonntag haben die Telekom Baskets zum vorerst letzten Mal vor 3000 Zuschauern gespielt. Ganz auf Fans verzichten müssen die Bonner Basketballer trotz der ab Dienstag geltenden neuen NRW-Coronaschutzverordnung aber nicht: Für die nächsten beiden Heimspiele gegen die Löwen Braunschweig an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) und gegen die Hamburg Towers am 9. Januar sind bis zu 750 Zuschauer im Telekom Dome zugelassen, wie der Verein am Montag mitteilte. Möglich macht das ein Passus in der neuen Verordnung, die eigentlich Fans bei überregionalen Großveranstaltungen verbietet. Demnach sind bei Veranstaltungen mit regionalem Charakter maximal 750 Personen erlaubt.

Der Besuch der Spiele gegen Braunschweig und Hamburg ist allerdings exklusiv für Baskets-Anhänger, die in der vergangenen Saison eine „Herzblut“-Dauerkarte erworben haben und auch in der aktuell laufenden Spielzeit ein Saisonticket besitzen. „Dabei handelt es sich um rund 600 Personen“, sagt Baskets-Geschäftsstellenleiter Michael Mager. Der Club möchte sich damit für die Solidarität jener Fans bedanken, die durch den Kauf einer „Herzblut“-Dauerkarte im Fall von Geisterspielen auf eine Rückzahlung verzichtet hatten. Die 750-Zuschauer-Regel bezieht sich übrigens auf Anwesende, schließt also unter anderem Spieler, Teammitglieder und Vereinsmitarbeiter mit ein.

Wie die Baskets weiter mitteilten, haben die übrigen Dauerkarteninhaber nach Ablauf der Saison die Möglichkeit, sich das Geld für Spiele, bei denen ein Besuch aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnungen nicht möglich war, zurückerstatten zu lassen. Auch Käufer von Einzeltickets für die Partien gegen Braunschweig und Hamburg erhalten den Kartenpreis zurück. Für die Fans, die bei den beiden Spielen dabei sein dürfen, gelten weiterhin die 2G-Regel und die Pflicht zum Tragen einer Maske im gesamten Hallenbereich.