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Telekom Baskets Bonn: Nur fünf Bonner beenden Spiel gegen Alba Berlin

Telekom Baskets Bonn : Nur fünf Bonner beenden Spiel gegen Alba Berlin

Die "Mutter aller Spiele" hatte es in sich: Nach hässlichen Szenen auf dem Parkett wurden insgesamt sieben Spieler disqualifiziert. Das Spiel gewann Alba deutlich mit 94:73.

Die Telekom Baskets Bonn kamen gut in die Partie und lagen im ersten Viertel lange vorne. Angeführt von Kapitän Geno Lawrence, der zwei wichtige Dreier in Folge versenkte, machten sie es den Berlinern schwer. Erst zum Ende der ersten zehn Minuten kamen die Albatrosse von Headcoach Sasa Obradovic besser in die Partie und führten nach dem ersten Abschnitt schließlich 20:17.

Im zweiten Viertel verloren die Bonner zunächst völlig den Faden. Anspiele landeten im Nichts, Berlin konnte leichte Würfe erzielen, die Baskets hingegen trafen lange gar keinen Korb mehr. Zudem bahnten sich immer mehr Foulprobleme auf Seiten der Baskets an (Marshall und Clarke je zwei, Lawrence drei). Zur Halbzeit führte Alba schließlich mit 47:34.

Die zweite Halbzeit begann ebenso wie das vorangegangene Viertel mit nervösen Baskets und einer langen Flaute. Zudem holte sich Lawrence schnell sein viertes Foul ab und musste auf der Bank Platz nehmen.

Die Bonner fingen sich aber erneut und kamen bis auf zehn Treffer ran (47:57). Ein Dreier von Dragan Milosavljevic beendete die Aufholjagd der Baskets und Berlin setzte sich wieder ab. Insbesondere Kresimir Loncar traf nach Belieben. Der Berliner Power Forward erzielte insgesamt 25 Punkte, was für ihn Karrierebestwert in der BBL bedeutet.

Sieben Disqualifikationen

Das Viertel endete schließlich mit hässlichen Szenen. Kresimir Loncar und Sean Marshall gerieten aneinander, es kam zu Rudelbildung.

Nach einer gut 15-minütigen Unterbrechung entschieden die Schiedsrichter schließlich: Eugene Lawrence, Tadas Klimavicius, Florian Koch und Rotnei Clarke wurden auf Bonner, Will Cherry und Kresimir Loncar auf Berliner Seite disqualifiziert.

Als Begründung gaben die Referees an, dass die Spieler unberechtigerweise das Spielfeld betraten.

Im letzten Viertel war für die verbliebenen Baskets schließlich nicht mehr viel zu holen. Alba zog davon und gewann mit 94:73.