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Sportlich mit Baskets-Maskottchen Bonni

Telekom Baskets : Sportlich mit Baskets-Maskottchen Bonni

Die Telekom Baskets Bonn starten das Video-Training Baskets@home für die ganze Familie. Der Bonner Plüsch-Löwe im Magenta-Trikot bietet allen zu Hause ein Sportprogramm an.

Vermutlich hat die Pause Bonni erst mal gut getan. Schließlich hat ein Maskottchen, dessen Club gegen den Abstieg kämpft, nicht den allerbesten Job gemacht und steht massiv unter Druck. Jetzt meldet sich der Glücksbringer der Telekom Baskets Bonn voller Tatendrang aus der Auszeit zurück, zu der das Corona-Virus auch die Basketball-Bundesliga zwingt. Nach aktuellem Stand der Dinge setzt die Bundesliga bis zum 30. April aus, dann wird neu beraten.

Der Bonner Plüsch-Löwe im Magenta-Trikot bietet allen zu Hause ein Sportprogramm an. Auf dem You-Tube-Kanal und auf der Facebook-Seite der Telekom Baskets geht es am Freitag los. Zunächst sind – immer montags und freitags um 15 Uhr – sieben Ausgaben des zehn- bis fünfzehnminütigen Formats geplant.

Das Maskottchen übernimmt das Aufwärmen

Bonni ist nicht alleine. Vor der Kamera bekommt Bonni Unterstützung von Olaf Stolz, dem Sportlichen Leiter des Telekom Baskets Bonn. Bonni übernimmt das Aufwärmen, Olaf Stolz erklärt die altersgerechten Übungen und Spiele und die Baskets-Spieler machen die Übungen vor. TJ DiLeo, Martin Breunig, Joshiko Saibou, Kilian Binapfl und Gabriel de Oliveira werden von zu Hause aus zugeschaltet. „Es gibt auch einige lustige Szenen, weil auch bei den Profis nicht alles auf Anhieb klappt“, verrät Stolz. „Diese Szenen haben wir bewusst drin gelassen, denn wir wollten nicht einfach sterile Informationen weitergeben.“

Die Trainings sind in einzelne, kurze Sequenzen aufgeteilt und sollen die Kinder motivieren, eigene Ideen und Variationen einzubringen. Ein ähnliches Programm läuft bei Alba Berlin schon seit einigen Tagen. „Alba ist uns da zuvorgekommen, weil wir noch abgewartet haben, wie die Bestimmungen in NRW sein würden und ob wir vielleicht auch draußen drehen können“, sagt Stolz. „Insgesamt machen wir es jetzt aber etwas anders als die Berliner, deren Programm ich toll finde.“

Beim Konkurrenten Alba Berlin bereits ein Riesenerfolg

Bei Alba läuft das Programm als digitale Sportstunde und binnen kürzester Zeit sahen Millionen zu. „Wir hoffen, dass wir viele Kinder und Familien erreichen“, sagt Stolz. „Bonni ist unser Star, denn er ist extrem wichtig für unsere Zielgruppe: die Grundschüler. Aber das Programm richtet sich an die ganze Familie.“ So sind mit den einfachsten Mitteln dann auch kleine Wettkämpfe mit Eltern und Geschwistern durchführbar.

„Ziel war, dass alle mitmachen können. Mit dem, was sie zu Hause haben. Wo es keinen Tischtennisschläger gibt, nimmt man halt ein Buch“, sagt Stolz. „Die Kinder sollen kreativ werden und Varianten entwickeln.“

Unterstützt werden die Baskets von der Stadt Bonn und von ihrem Hauptsponsor, der die Produktion der Videos übernommen hat. „Gerade in Zeiten wie diesen gewinnen digitale Medien an Bedeutung. Wir sind froh, damit ein alternatives Sportangebot für zu Hause zu schaffen und den Kids eine Abwechslung im Alltag zu bieten“, sagt Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring der Telekom. „Außerdem möchten wir damit die Eltern entlasten und gleichzeitig das Wir-Gefühl der Gemeinschaft stärken.“ Bonni macht’s vor.