1. Sport
  2. Telekom Baskets

Basketball-Bundesliga: Telekom Baskets Bonn verlieren klar gegen Bayreuth

Basketball-Bundesliga : Telekom Baskets Bonn verlieren klar gegen Bayreuth

Die Baskets hatten im Spiel gegen Bayreuth das Nachsehen und konnten ihre Siegesserie nicht ausbauen. Mit 76:91 (24:30, 18:18, 17:21, 17:22) mussten sich die Hausherren in der Nachholpartie gegen die Gäste aus Bayern deutlich geschlagen geben.

Dämpfer für die Telekom Baskets statt Ausbau der Siegesserie: In einer Nachholpartie, in der für die Bonner weder offensiv noch defensiv allzu viel zusammenlief, musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Will Voigt Medi Bayreuth mit 76:91 (24:30, 18:18, 17:21, 17:22) geschlagen geben. „Bayreuth hat sehr stark gespielt. Uns hat ein bisschen von allem gefehlt“, sagte TJ DiLeo nach der Partie. „Unsere Defense war nicht gut genug. Die Schiedsrichter sind keine Entschuldigung, Bayreuth hat sehr stark gespielt.“ Dennoch hatte die Leistung der Referees reichlich Anlass zu Diskussionen geboten. Doch tatsächlich waren die Gäste in allen Belangen etwas besser als die Baskets und hatten Bonns Besten Chris Babb recht gut im Griff. Zudem kam von einigen seiner Teamkameraden zu wenig.

Vor der Partie hatte Isaiah Philmore noch auf die ToDos hingewiesen: Besser verteidigen und rebounden als in der vergangenen Partie am Samstag gegen Rasta Vechta. Allerdings hatten die Gäste sich nach der Niederlage im Kellerduell gegen Gießen offensichtlich auch einiges vorgenommen – und sie setzten es besser um.

Probleme in der Offensive

Die Baskets taten sich in der Offensive schwer und in der Defensive lief es alles andere als rund. Angesichts dessen waren sechs Punkte Rückstand mit Ablauf des ersten Spielabschnitts überschaubar, doch 30 kassierte Punkte konnten Voigt ganz und gar nicht schmecken. Auch, weil so der Gegner unnötigerweise aufgebaut wurde und die Politur des Selbstbewusstseins nach vier Niederlagen in Serie dankend annahm. Zum Start ins zweite Viertel traf Bastian Doreth per Dreier zur Fortsetzung des Spielverlaufs, doch in der folgenden Sequenz verteidigten die Baskets die Angriffsuhr runter. Ein kleiner Lichtblick, der von der Bonner Bank entsprechend gefeiert wurde. Alex Hamilton aus der Distanz und Leon Kratzer mit Punkten nach Offensivrebound verkürzten auf 29:33, jetzt nahm Gästetrainer Raoul Korner eine Auszeit.

Die Bayreuther Defensive intensivierte ihre Arbeit und nahm die Bonner früh auf, den Baskets schmeckte das nicht. Schlechte Entscheidungen in der Offensive und Abstimmungsfehler in der Verteidigung erlaubten den Franken abermals davonzuziehen. Auf Baskets-Seite gestaltete sich das Unternehmen „fünfter Sieg in Folge“ immer zäher. Voigt musste bei 35:46 (19.) nachjustieren.

Es half: Mit einem 7:2-Lauf, den Philmore stark mit einem schwierigen Wurf plus Bonusfreiwurf, weil er gefoult worden war, abschloss, verkürzten die Baskets auf 42:48 zur Halbzeit. Und auch das, was Voigt in der Kabine sagte, zeigte zunächst Wirkung. Teamkapitän DiLeo führte die Baskets unterstützt von Hamilton und Jalen Hudson mit zwei Drei-Punkte-Würfen auf 52:54 heran (26.), ab und an packte die Baskets-Defense richtig zu, insgesamt lief die Angelegenheit weiter unter dem Motto „hat sich stets bemüht“. Das allerdings mit Leidenschaft. DiLeo ließ nichts unversucht, einen Ball, der Richtung Aus lief, zu retten und warf sich hinterher.

Telekom Baskets Bonn verlieren 76:91 gegen Bayreuth

Aber insgesamt wollte den Baskets weniger gelingen als den Gästen und so gingen sie mit zehn Punkten Rückstand ins Schlussviertel (59:69) einer weiter zerfahrenen Partie. Zwar eröffnete Pollard per Dreier (62:69), doch nach Offensivfouls, Füßen auf der Auslinie und verstelltem Visier sowie weiterhin gutem Teamplay auf der Gegenseite, das sich in mehr als doppelt so vielen Assists ausdrückte, musste Voigt wieder eine dringend nötige Auszeit nehmen. Besserung war nicht in Sicht und jetzt drohte bei inzwischen 15 Punkten Rückstand (62:77) die Zeit davonzulaufen. Und das tat sie dann auch.

Alle Spiele der easyCredit Basketball Bundesliga live bei MagentaSport.