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Samstag gegen Bamberg: Telekom Baskets stehen vor Spiel mit besonderer Spannung

Samstag gegen Bamberg : Telekom Baskets stehen vor Spiel mit besonderer Spannung

Die Telekom Baskets empfangen am Samstagabend Brose Bamberg zu einem Schlüsselspiel im Kampf um den Playoff-Einzug. Die Bonner werden im Telekom Dome in Sondertrikots auflaufen.

Es sind noch 14 Spiele, die die Telekom Baskets bis zum Ende der Hauptrunde in der Basketball-Bundesliga zu bestreiten haben. Rein rechnerisch ist keine der restlichen Partien bedeutender als eine andere, für keinen Sieg gibt es mehr als zwei Punkte. Und doch umweht das Heimspiel der Bonner am Samstag (20.30 Uhr, Telekom Dome) gegen Brose Bamberg eine besondere Spannung. Stichwort: Schlüsselspiel. Ein Erfolg gegen die Franken brächte die Baskets ihrem Ziel, die Playoff-Teilnahme, ein gutes Stück näher, denn es sind ebenjene Bamberger, die als Achter derzeit den letzten Rang zur Qualifikation für die Endrunde belegen.

„Es wird ein schweres Spiel, aber ich denke, unsere Spieler wissen, welche Bedeutung es für uns hat“, sagt Trainer Will Voigt und formuliert sogleich seine Erwartungshaltung ans Team: „Wir müssen bereit sein, 40 Minuten zu kämpfen.“ Dass die Bamberger am Mittwochabend noch in der Champions League im spanischen Saragossa gespielt haben (65:77-Niederlage), muss für die Gäste nun kein Nachteil sein, ist aber sicherlich auch kein Vorteil. Hinzu kommt, dass sich Devon Hall, in der Bundesliga mit im Schnitt 14,7 Punkten Topscorer des Ex-Meisters, im Abschlusstraining vor dem Champions-League-Spiel am Sprunggelenk verletzt hat. Ob er gegen die Baskets auflaufen kann, ist unklar.

 Keine Bedeutung hat für Voigt bei der Vorbereitung auf die Partie das Hinspiel eingenommen. Im Dezember hatten die Bonner noch unter Voigts Vorgänger Igor Jovovic in Bamberg eine starke erste und eine desaströse zweite Hälfte gespielt, was zu einer 66:80-Niederlage führte. „Es ist jetzt ein anderes System und es sind in Teilen andere Spieler“, kommentiert Voigt. „Ich sehe es so, dass alles, was vor meiner Rückkehr passiert ist, in der Vergangenheit liegt. Es wird also ein ganz anderes Spiel mit anderer Herangehensweise und hoffentlich einem anderen Ergebnis.“

Und es werden auch andere, spezielle Trikots sein, in denen seine Spieler auflaufen werden. Denn als Zeichen des Dankes trägt das Team ein Sondertrikot, auf dem die Namen von mehr als 1100 Fans stehen, die in der vergangenen Saison auf einen Regressanspruch für ihre Dauerkarten nach dem Abbruch der Spielzeit verzichteten. Anlass der Aktion war das erste Geisterspiel, das die Baskets vor fast genau einem Jahr in der Champions League zu Hause gegen AEK Athen bestritten. „Die Geste der Fans hat uns gezeigt, mit wie viel Herzblut sie hinter uns stehen. Sie sind ein ebenso großer Teil des Teams, wie wir es sind“, sagt Kapitän TJ DiLeo.