Repräsentantin des Ahrweiler Weins: Theresa Ulrich löst Theresa Friedrich ab

Repräsentantin des Ahrweiler Weins : Theresa Ulrich löst Theresa Friedrich ab

Das Geheimnis um die neue und damit 70. Burgundia ist seit Freitagabend gelüftet. Es war Theresa Ulrich, die unter großem Beifall im Cabrio durch ein Fackelspalier zur Marktplatzbühne kam, um dort von Stefanie Koll-Bensberg als Chefin des Arbeitskreises Ahrweiler als neue Regentin der Rotweinmetropole proklamiert zu werden.

Dies geschah mit der Übergabe der Amtskette durch Vorgängerin Theresa Friedrich und Koll-Bensberg. Was die rührige Cheforganisatorin zum Kommentar "Nun bist Du komplett" veranlasste. Denn die Ahrweiler Krone trug die neue Regentin schon beim Einzug auf den zum Bersten gefüllten Marktplatz.

Dort hatten zuvor die Kommentatoren Koll-Bensberg und Rudi Wolber junior, der Senior ist auch diesmal wieder als Bacchus dabei, den Startschuss für die Weinwochen mit "Hallo Winzerfest - Guten Abend Ahrweiler" gegeben. Die vereinigten Sänger von Ahrweiler und Walporzheim begrüßten dann Noch-Amtsinhaberin Teresa Friedrich, der ebenso wie ihren Begleitern, Ferdi Heuwagen und Sebastian Jonas, der Dank des Arbeitskreises für den einjährigen Einsatz für den Ahrweiler Wein und den Winzerstand galt. Glückwünsche gab es für Goldjubilarin Ulla Sattler und Silberjubilarin Eva-Maria Gilles, die ebenso wie Ahrweinkönigin Michelle Skruth und die Regentinnen aus allen Stadtteilen mit Spannung der Inthronisation der neuen Burgundia harrten.

Die neue Regentin, der für die Stadt Bürgermeister Guido Orthen und für den Kreis Horst Gies gratulierten, ist 22 Jahre jung und Ergotherapeutin. Schon ihr Urgroßvater war Winzer in Altenahr, ihre Großmutter Weinkönigin am Fuß der Burg Are. Bezug zum Wein hat die neue Majestät aber auch dadurch, dass sie schon seit sechs Jahren in ihrer Freizeit im Winzerhof Körtgen mithilft. Opa Johannes Ulrich, als Stadtführer eine Ahrweiler Legende, war über viele Jahre Burgundia-Begleiter. Er wäre stolz auf seine Enkelin, die ihre "Liebe zum Wein jetzt vielen anderen vermitteln will". Das tat sie schon beim ersten "Bad in der Menge". Was nicht nur die Burgundia-Eltern, Susanne und Rainer Ulrich, sondern auch Schwester Eva und Bruder Matthias "richtig toll" fanden.

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