1. Verlag
  2. Anzeigen
  3. Advertorials
  4. Klinik am Ring

Spezialisten verraten, wann es nötig ist: Weisheitszähne entfernen

Spezialisten verraten, wann es nötig ist : Weisheitszähne entfernen

Nötig sind sie heute nicht mehr. Dennoch haben die meisten Menschen vier Weisheitszähne in ihrem Kiefer, die häufig im Alter zwischen 18 bis 25 Jahren durchbrechen.

Nicht bei allen kommen sie jedoch hervor, dann verbleiben sie als retinierte Zähne im Kieferknochen. Einige Menschen haben sogar gar keine angelegt. Warum gibt es sie also überhaupt? Zahnmedizinisch und evolutionsbiologisch gesehen wird davon ausgegangen, dass sich unser Kiefer im Laufe der menschlichen Entwicklung verkleinert hat. Dadurch haben die später nachwachsenden Zähne, die Molare genannten Weisheitszähne, ihren Platz und ihre Daseinsberechtigung verloren. Und nicht nur das: Heute sorgen sie bei vielen Menschen für Probleme. Häufig müssen sie daher im Verlauf des Lebens entfernt werden.

Wann sollten die Zähne raus?

Nicht selten verursachen die Weisheitszähne Verschiebungen und Fehlstellungen. Selbst nach einer kieferorthopädischen Therapie kann daher bei entsprechendem Platzbedarf eine Entfernung erforderlich sein. Außerdem können nach einem unvollständigen Durchbruch Beschwerden mit dem Zahnfleisch auftreten. Das geschieht, wenn sich über Teilen des Weisheitszahnes Zahnfleischkappen bilden. Diese lassen sich nicht gut reinigen. Sie sind also ein hoher Risikofaktor für Entzündungen, die sich sogar auf den kompletten Körper auswirken können – bis hin zu Herz- und Kreislaufproblemen. Auch wenn die Molare komplett durchbrechen, können Entzündungen auftreten. Weil die die Zähne so weit hinten im Mund liegen, lassen sie sich mit der Zahnbürste nur schwer erreichen und putzen. Häufig sind sie darum von starker Karies betroffen.

Foto: Aleksandra Gigowska/stock.adobe.com

Individuelle Diagnose

Ob eine operative Entfernung der Weisheitszähne sinnvoll ist, muss daher immer im Einzelfall diagnostiziert werden. Die Dres. Philipp Scherer und Benedikt Schröter, Leiter der Abteilung für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie in der Kölner Klinik am Ring, bringen ihre umfangreichen Erfahrungen ein, um für jeden Kassen- und Privatpatienten die individuell bestmögliche Lösung zu finden. Oftmals raten sie dazu, direkt alle vier Weisheitszähne in einem Eingriff entfernen zu lassen. So werden mehrfache Operationen vermieden. Sind die Molare bereits durchgebrochen, können sie meist schnell und unkompliziert gezogen werden. Dazu ist nur eine örtliche Betäubung nötig.

Ambulante Operation

Liegen die Weisheitszähne noch im Kiefer verborgen oder sehr schräg, wird eine Operation nötig. Der chirurgische Eingriff kann in den modernen Praxisräumen am Ring erfolgen – entweder unter lokaler Betäubung, im Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder unter Vollnarkose. Während einer Dämmerschlaf-Sedierung sind die Patienten zwar wach und ansprechbar, sie nehmen den Eingriff aber nicht als traumatisches Ereignis wahr. In der Regel werden die Weisheitszähne ambulant entfernt, sodass die Betroffenen direkt nach Hause gehen können. Natürlich stehen die Fachärzte auch danach für eine Nachsorge zur Seite. Die Kosten für alle Eingriffe werden übrigens von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Foto: Klinik am Ring