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Ab 16. März wieder für alle geöffnet: Herzlich willkommen zurück in der Bundeskunsthalle

Ab 16. März wieder für alle geöffnet : Herzlich willkommen zurück in der Bundeskunsthalle

Lange ersehnt, öffnet nach mehr als viermonatiger Schließung die Bundeskunsthalle mit drei spektakulären Ausstellungen wieder ihre Türen. Tickets sind ausschließlich online verfügbar.

MAX KLINGER und das Kunstwerk der Zukunft
bis 5. April 2021

Das Highlight zum Beethoven-Jubiläumsjahr
Zum ersten Mal ist die monumentale Beethoven-Skulptur, das Opus Magnum Max Klingers, in der Geburtsstadt des Komponisten zu sehen – ein spektakulärer Beitrag zum verlängerten Jubiläumsjahr! Hier ist das Werk zentraler Bestandteil der Ausstellung, die dem Pionier des deutschen Symbolismus gewidmet ist. Die Idee zur Gestaltung eines Beethoven-Denkmals kam Klinger beim Klavierspielen.

Großes Theater
Die Inszenierung ist überwältigend

© LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, 16.10.2020, SEITE 12

Mit ihm realisierte er seine Vision vom alle Gattungen umfassenden „Kunstwerk der Zukunft“ im Sinne Richard Wagners. Opulenz, virtuose Bildfindungen und ein modernes Menschenbild: Rund 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken zeigen Klingers künstlerischen Kosmos in allen Facetten. Sie offenbaren sein ambivalentes Verhältnis zu den Frauen, seine Auseinandersetzung mit Heuchelei und Doppelmoral der deutschen Gründerzeit und seine Rolle als Wegbereiter der Moderne.

Musik aus Marmor und Bronze
MARCUS GOLLING/SÜDWEST PRESSE ULM

Mit kostenloser Audioguide-App! (in Deutsch, Deutscher Gebärdensprache, Audiodeskription für Blinde) Download im App Store oder über Google Play

MASTERWORKS – Max Klinger – Beethoven from Bundeskunsthalle on Vimeo.

HANNAH ARENDT UND DAS 20. JAHRHUNDERT
bis 16. Mai 2021

  Hannah Arendt an der University of Chicago, 1966, Courtesy of the Hannah Arendt Bluecher Literary Trust / Art Resource, New York
Hannah Arendt an der University of Chicago, 1966, Courtesy of the Hannah Arendt Bluecher Literary Trust / Art Resource, New York Foto: Hannah Arendt Bluecher Literary Trust / Art Resource, New York

Das 20. Jahrhundert ist ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen
AMOS ELON, JOURNALIST UND SCHRIFTSTELLER

Hannah Arendt (1906–1975) war eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen ihrer Epoche. Kontrovers und eigensinnig nahm sie Stellung zu Ereignissen ihrer Zeit. In ihren Urteilen folgte sie keiner Tradition oder politischen Richtung. „Denken ohne Geländer“, nannte sie das. Die aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflüchtete jüdische Publizistin prägte maßgeblich zwei zentrale Begriffe: „Totale Herrschaft“ und „Banalität des Bösen“. Sie schrieb über Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, den Eichmann-Prozess, den Zionismus, das politische System und die „Rassentrennung“ in den USA sowie die Studentenproteste und den Feminismus.

Die Ausstellung zeigt ein Leben und Werk, das die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt und bis heute voller Sprengkraft ist. Die Präsentation ist keine biografische, sondern beleuchtet Arendt als öffentliche Intellektuelle: die Kontroversen, die sie führte, die Einsichten, die sie hervorbrachte, die Irrtümer, denen sie unterlag.

Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen
HANNAH ARENDT

Mit kostenlosem Audioguide direkt auf Ihr Smartphone:https://bundeskunsthalle.tonwelt.com

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Kooperation mit der Bundeskunsthalle.

Hannah Arendt – Tape Art Porträt (Behind the Art) from Bundeskunsthalle on Vimeo.

ABY WARBURG BILDERATLAS MNEMOSYNE
Das Original
bis 25. Juli 2021

Erstmals ist der gigantische Bilderatlas Mnemosyne, den der Kunsthistoriker Aby Warburg in den 1920er Jahren entwickelte, in der finalen Fassung als vollständige Rekonstruktion zu sehen. Warburgs Ansatz bietet bis heute große Inspiration und alternative Routen für unsere visuell und digital dominierte Welt.

Die erste Mindmap der Moderne
HANS-JOACHIM MÜLLER/MONOPOL – MAGAZIN FÜR KUNST UND LEBEN

Kuratiert von Roberto Ohrt und Axel Heil mit dem Warburg Institute, London, in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.
Produziert vom Haus der Kulturen der Welt, Berlin.

DB-HALTEPUNKT BONN/UN-CAMPUS
Mit der Bahn von Köln ohne Umsteigen zur Bundeskunsthalle!