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Gelungener Branchenmix in Duisdorf: „Hier bin ich gerne unterwegs“

Gelungener Branchenmix in Duisdorf : „Hier bin ich gerne unterwegs“

Duisdorf punktet mit einem idealen Branchenmix – mediterranes Ambiente im Sommer in der Fußgängerzone

Italienisches Eis, türkische Mezze, ein paar flotte Damenschuhe und einen modischen Haarschnitt gleich dazu: Die Duisdorfer Fußgängerzone bietet einen idealen Branchenmix aus Handel, Handwerk und Gewerbe. „Nicht nur das“, sagt Gisbert Weber, Vorsitzender der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg, selbstbewusst. „Hier gibt es eine ganze besondere Einkaufsatmosphäre, hübsche Wege und genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe.“

Für ihn ist es daher wichtig, dass diese Mischung erhalten bleibt. „Wir müssen alles unternehmen, um kleinere Handwerksbetriebe sowie Familienunternehmen hier zu halten“, so Weber. Auch im Hinblick auf neue Kundschaft. Denn um den Ortskern herum werden derzeit viele neue Wohnungen gebaut. Allein im Neubaugebiet des Kölner Investors Pandion entstehen mehrere Mehrfamilienhäuser. Bereits im Herbst sollen dort die ersten Eigentümer und Mieter einziehen.

Die Auswirkungen der Pandemieeinschränkungen bekommen die Duisdorfer Händler natürlich ebenfalls zu spüren. „Wir sehen eine langsame Erholung“, bewertet Weber die aktuelle Lage. Allerdings habe die Reduzierung der Mehrwertsteuer für viele nichts gebracht. Im Gegenteil. „Der Aufwand ist für den Händler viel zu groß. Außerdem lässt sich ein Kassensystem nicht so einfach umstellen“, so der Vorsitzender der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg.

Für ihn punktet die Fußgängerzone besonders im Sommer mit ihrem mediterranen Ambiente. Die Gastronomen haben Tische und Stühle vor die Tür gestellt und das Leben findet draußen statt. Und da viele ihren Urlaub in fernen Ländern absagen mussten, geht man eben in Duisdorf auf einen kulinarischen Trip. Ob Köstlichkeiten aus Vietnam, Griechenland, Italien, Spanien, der Türkei, vom Balkan, aus Syrien oder Frankreich: Hier gibt es für jeden Geschmack etwas. Wer lieber die einheimische Küche genießen will, der ist in Duisdorf ebenfalls richtig.

So langsam geht dieser Sommer jedoch zu Ende. Wie gut, dass es im Ort ebenfalls alles für den Start ins neue Schuljahr gibt. Und wenn Eltern und Großeltern noch etwas suchen, um den Schülern die Rückkehr ins Klassenzimmer zu versüßen, so gibt es hier natürlich jede Menge Spiel- und Bastelartikel.

„Ich muss nicht wegfahren“, sagt Annegret Köös, die gerade ein Mitbringsel für ihren Enkel aussucht. „Hier in Duisdorf bekomme ich alles, was ich brauche. Und nette Bekannte trifft man auch immer“, erklärt die 74-Jährige. „Hier bin ich gerne unterwegs.“ img