Schmuckmuseum : Goldschmiedemeisterin Franziska Kelz-Blank

Schmuckkultur in Vollendung – individuell und handgefertigt

Im Schmuckmuseum in der Godesberger Gründerzeitvilla ist Anfassen ausdrücklich erwünscht. Die handgefertigten Exponate, die Franziska Kelz-Blank in ihren Vitrinen präsentiert, sind mal auffallend groß, mal zurückhaltend klein – eben genauso vielfältig wie die Menschen, die sich von ihnen angesprochen fühlen. „Mein Schmuck wird von Frauen und Männern getragen, die sich auch mal etwas trauen“, so die Goldschmiedemeisterin. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und wird mit großer Leidenschaft aus erlesenen Materialien gefertigt. „Ich arbeite gern plastisch“, erklärt die virtuose Handwerkerin und experimentiert dabei mit künstlerischer Fantasie. Auf diese Weise entstehen skulpturenhafte Einzelstücke, die nicht nur alltagstauglich sind, sondern auch mit raffinierten Funktionen überraschen. So sind Ketten und Ohrringe oft variabel und können dank Wechselverschluss verlängert oder verkürzt und mit Steinen und Perlen je nach Lust, Laune und Situation verändert werden. sdm