Handel und Gastronomie : Shopping in der Heimat – statt in „Amazonien“

Die Vielfalt in der Stadt erhalten durch Einkäufe vor Ort

Nanu – war hier nicht letztens noch so eine nette Boutique?“ Wer nicht Gefahr laufen will, demnächst vor leeren Ladenzeilen zu stehen, der muss gerade jetzt den örtlichen Einzelhandel unterstützen. Auch wer bei seinem Lieblingsitaliener um die Ecke nach Corona noch frische Pasta & Co. genießen möchte, der sollte öfter mal dessen Außer-Haus-Service nutzen.

Vielfach herrscht Unsicherheit, was aktuell erlaubt ist und was nicht. Supermärkte, Drogerien und Apotheken dürfen, so der Stand bei Redaktionsschluss, ohne Termin von der jeweils zulässigen Maximalzahl an Kunden mit Maske betreten werden. Bei Buchhandlungen ist ein Termin erforderlich, wobei es auch spontan am Eingang klappen kann. Zum Friseur geht es nur mit tagesaktuellem negativem Corona-Test und FFP2- bzw. vergleichbarer Maske. Gastronomische Betriebe bleiben weiterhin geschlossen, wobei Abholung und Lieferdienst möglich sind. Was den übrigen Einzelhandel in NRW angeht, gilt: Solange der Inzidenzwert über 150 liegt, kann man mit Click & Collect die gewünschte Ware online oder telefonisch beim Händler seiner Wahl bestellen und liefern lassen oder selbst am Ladeneingang abholen. Ist der Schwellenwert von 150 erreicht, dürfen die Geschäfte wieder Click & Meet mit Maske und tagesaktuellem negativem Testergebnis anbieten. Sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 100, ist der Einkauf mit Termin auch ohne Test möglich. sdm

Weitere Infos: www.bonn.de (Suchbegriff: Corona-Regeln)