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Gesundheit: Augenkrankheiten behandeln und gemeinsam Barrieren überwinden

Gesundheit : Augenkrankheiten behandeln und gemeinsam Barrieren überwinden

20. Woche des Sehens: Bundesweite Informationskampagne möchte neue Einsichten vermitteln. Digitale Angebote für Schulen

Die 20. Woche des Sehens wird mit vielfältigen Veranstaltungen in ganz Deutschland begangen. Acht Tage lang lenken namhafte Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augenmedizin und Entwicklungshilfe den Blick auf die Themen Sehen, Blindheit und Augenkrankheiten. Die Aktionswoche bietet den perfekten Anlass, über die Themen Augengesundheit, Bedürfnisse betroffener Menschen sowie die Auswirkungen von Sehbehinderung und Blindheit in Deutschland und weltweit zu informieren.

Neu in diesem Jahr

In diesem Jahr baut die Woche des Sehens – ganz pandemietauglich – ihr digitales Angebot aus. Das dafür neu entwickelte inklusive Online-Game wird nur nach Gehör gespielt und stellt so für alle sehenden Menschen eine besondere Herausforderung dar. Zudem wird die Kampagne ihr beliebtes Schulmaterial in einer neuen digitalen Version anbieten. Diese und weitere Tools finden sich unter www.woche-des-sehens.de/digital.

Das diesjährige Motto der Woche des Sehens „Neue Einsichten“ gehen die Partner der Kampagne aus drei verschiedenen Perspektiven an.

Neue Einsichten –

mit Kennerblick

und moderner Diagnostik

Das Auge ist für viele Menschen das wichtigste Wahrnehmungsorgan. Über das Sehen bekommen wir einen großen Teil der Informationen über unsere Umwelt und gewinnen täglich buchstäblich neue Einsichten. Die Vorstellung, auf diesen wichtigsten aller Sinne verzichten zu müssen, wirkt bedrohlich für alle, deren Augen gesund sind. Mit fundiertem Fachwissen sowie modernsten diagnostischen Geräten und Behandlungsmethoden setzen sich Augenärztinnen und -ärzte dafür ein, dass Patientinnen und Patienten bis ins hohe Alter mit gesunden Augen neue Einsichten gewinnen können. Zudem strebt die Augenheilkunde selbst als innovatives Fach stets nach neuen Einsichten, um Augenkrankheiten noch wirksamer behandeln zu können.

Neue Einsichten – gemeinsam

Barrieren überwinden

Drei Arten von Barrieren möchte die Woche des Sehens ins Visier nehmen. Zum einen will sie auf „reale“ Barrieren in der Umgebung hinweisen wie den achtlos mitten auf dem Gehweg geparkten E-Roller. Aber auch digitale Angebote sind für blinde und sehbehinderte Menschen oft nicht nutzbar. Mit barrierefreien virtuellen Aktionen will die Kampagne beweisen, dass es anders geht. Der Austausch unter Betroffenen und vielfältige Beratungsangebote der Selbsthilfe sollen helfen, gedankliche Barrieren abzubauen, die bei Menschen mit einer drohenden Augenerkrankung entstehen können. Zu guter Letzt geht es um Barrieren in den Köpfen sehender Menschen. Hier will die Aktionswoche aufklären, um Unwissenheit und Vorurteilen gegenüber seheingeschränkten Menschen entgegenzuwirken.

Neue Einsichten –

Neue Aussichten

Die Corona-Pandemie ist ein warnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn Gesundheitssysteme schwach und Abstand oder Hygiene nicht möglich sind. Das betrifft besonders arme Menschen im globalen Süden. Auch die Augenkrankheit Trachom ist so ein Beispiel. Hierzulande eher selten, ist es weltweit die häufigste entzündliche Ursache für Erblindung. Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit klären in den ärmsten Regionen der Welt auf, wie Händewaschen davor schützt. Sie behandeln Betroffene mit Antibiotika und operieren wo nötig am Lid, um die Sehfähigkeit zu retten. So verschaffen sie den Menschen buchstäblich neue Aussichten. Wie es Menschen mit Augenproblemen in Entwicklungsländern ergeht, ist eines der Themen der Woche des Sehens.


 Die Partner der

Woche des Sehens

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie unter anderem von der Aktion Mensch.