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Weihnachtslicht zur Unwetter-Katastrophe: Wandern, Sport, Kunst und Tee

Weihnachtslicht zur Unwetter-Katastrophe : Wandern, Sport, Kunst und Tee

Viele Unternehmen und Vereine unterstützen die Hochwasserhilfe des General-Anzeigers mit ihren Aktionen

Die Hilfsbereitschaft der GA-Leser lässt nicht nach. Noch nie in der fast 70-jährigen Geschichte wurden innerhalb kürzester Zeit so viele Spenden auf das Konto des Weihnachtslichts überwiesen wie nach der verheerenden Flutkatastrophe. Immer mehr Privatleute, Vereine sowie Unternehmen organisieren zudem Aktionen, um so Geld für die Menschen an Ahr und Swist zu sammeln. Hier stellen wir einige Beispiele vor.

Mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro hat sich der Bonner Wanderbund an der Spendenaktion des Bonner General-Anzeigers zugunsten der Hochwasseropfer beteiligt. Dem Bonner Wanderbund gehören gut 30 Mitglieder an, die an jedem Mittwoch gemeinsam wandern – im Siebengebirge, dem Bergischen Land, in der Eifel, dem Vorgebirge und vor allem an der Ahr. Der Baas (Vorsitzende) des Bonner Wanderbunds, Ulrich Kersten, erklärt dazu: „Wir kennen jeden Ort an der Ahr und entlang der Weinberge und wir kennen die Wirtsleute an der Ahr, weil wir nach jeder Wanderung gemeinsam einkehren. Noch einen Tag vor der Jahrhundertflut hatten wir ein Essen im „Genussbahnhof“ nach einer geplanten Wanderung im August in Mayschoß vereinbart. Deshalb möchten wir gerne unsere Verbundenheit mit den in Not geratenen Menschen und der Region bekunden.“ Den General-Anzeiger sieht der Wanderbund als natürlichen Partner. Kersten: „Ihr Verbreitungsgebiet ist unser Wandergebiet.“

Als Architekt und freischaffender Künstler hat Günter Herzing einen ganz besonderen Blick auf die Welt. Bekannt ist er vor allem durch seine bunten Gemälde. Thimotheus Höttges, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, hat er jedoch in Schwarz und Grau (Öl- auf Leinwand, 80x80 cm) porträtiert. Diese Werk mit dem Titel „Kopf und Struktur“ will er jetzt zugunsten der Hochwasserhilfe für 2500 Euro verkaufen. Interessenten können sich unter weihnachtslicht@ga.de melden. Wir werden den Kontakt zum Künstler vermitteln. „Ich habe von einem befreundeten Seniorenpaar erfahren, dass sie ihr Zuhause in Bad Neuenahr Hals über Kopf verlassen mussten und jetzt umquartiert wurden“, erklärt er. „Mit dem Erlös aus dem Verkauf will ich helfen, das Leid der Betroffenen wenigstens ein wenig zu mildern.“

Unterhaltung und Unterstützung verbindet das GOP Varieté-Theater Bonn, das zu einer Spendengala einlädt. „Zusammenhalt – das wird jetzt gebraucht!“, reagierte Direktor Mark Schüler spontan. Gemeinsam mit dem Weihnachtslicht organisiert das Team am 18. August eine große Spenden-Gala zugunsten der Flut­opfer im Theater an der Karl-Carstens-Straße 1. Beginn ist um 18 Uhr. Es können 4er Tische für 600 Euro und 6er Tische für 900 Euro unter der Rufnummer 0228 4224141 reserviert werden. Die Bezahlung der Tickets erfolgt als Spende an das Konto des Weihnachtslichts unter dem Stichwort: „Hochwasserkatastrophe – GOP“. Neben einem Showprogramm wird den Gästen ein 3-Gang-Menü serviert.

Schwitzen für den guten Zweck. Die Baskets Sportfabrik gehört längst zu den besonders treuen Unterstützern des GA-Weihnachtslicht und organisiert in der Vorweihnachtszeit stets verschiedene Events, um Geld für bedürftige Senioren zu sammeln. Jetzt engagiert sich das Team allerdings auch für die Betroffenen der Flutkatastrophe. Für jeden, der bis zum 11. August eine Trainingseinheit in den beiden Studios absolviert, wird die Sportfabrik 50 Cent an die Sonderaktion „Hochwasserhilfe“ des Weihnachtslichts überweisen.

In der Vorweihnachtszeit gehört Anja Diehl vom Duisdorfer Teestübchen zu den engagierten Mitstreitern des GA-Weihnachtslichts. Jetzt sammelt sie in ihrem Geschäft in der Fußgängerzone Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe und stellt das Geld ebenfalls dem Weihnachtslicht zur Verfügung.

Einen Spendenmarathon organisierte das Team des Meckenheimer Fitnessstudio „Life Sport“. Dabei kamen über 1000 Euro zusammen, die die Studiobetreiber Severin und Tobias Scholz noch einmal verdoppelten.