Ahrweiler Realschüler Visitenkarten für den Berufseinstieg

AHRWEILER · Die Resonanz war unterschiedlich. Rund 135 Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler haben bei zweiwöchigen Praktika in Betrieben der Region erste Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt.

 Das macht Stefan Spaß: Praktikum beim Bäcker.

Das macht Stefan Spaß: Praktikum beim Bäcker.

Foto: GA (Repro)

Dabei hörten die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer Kommentare ihrer Schüler von "Ich freue mich wieder auf die Schule" bis "Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen".

"Ich habe den Beruf für mein Leben gefunden. Besonders das Strahlen im Gesicht der Kinder war immer eine Motivation für mich", erklärte etwa Jenny aus der 9b nach ihrer Zeit im Kindergarten "Morgenland" in Burgbrohl-Weiler.

Der Umgang mit den Patienten im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr gefiel Celina aus der 9a. Erstaunt war sie, dass sie bei so vielen Arbeiten dabei sein durfte. Neben dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin möchte sie aber auch noch andere Berufsbilder kennenlernen.

Gleiches gilt für Olga aus der Klasse 9e, die ein Praktikum als Fitnesskauffrau im Fitnessstudio "Premiumsport" in Ahrweiler absolvierte und den direkten Kontakt mit den Kunden besonders mochte. Kunden unter Aufsicht bedienen, ausländische Währungen bestellen, Überweisungsträger kontrollieren und abstempeln: Das alles durfte Marigona aus der Klasse 9c bei ihrem Praktikum als Bankkauffrau bei der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel in der Filiale Ahrweiler.

Das Betriebspraktikum habe an der Ahrweiler Realschule einen ganz hohen Stellenwert, führte Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer aus: "In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen, unsere Schüler ein Stück weit fit für den Beruf zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen durch Praktika, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen."

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