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Hyundai Sonata: Mehr Komfort, höhere Sicherheit

Hyundai Sonata: Mehr Komfort, höhere Sicherheit

Das koreanische Mittelklassemodell Sonata wird wahlweise von einem 2-Liter-Vierzylinder oder einem 2,5-Liter-Sechszylinder angetrieben. In Deutschland kommt der Sonata nur auf bescheidene Stückzahlen, weltweit wurden bislang bereits über 1,7 Millionen Einheiten verkauft.

Beim neuen Modell haben sich die Hyundai-Techniker Schwerpunkte vor allem bei Sicherheit und Komfort gesetzt. Die Steifigkeit der Karosserie wurde ebenso verbessert wie das Crashverhalten. In den Sitzlehnen sind jetzt Seiten-Airbags untergebracht. Dem Komfort dient unter anderem die serienmäßige Klimaanlage, aber auch die Motoren wurden aufwendiger gelagert und sind laufruhiger.

Bei den beiden Motoren handelt es sich um moderne Vierventiler, die bereits die D4-Abgasnorm erfüllen und deshalb 36 bzw. 26 Monate steuerbefreit sind. Der 136 PS leistende 2-Liter-Vierzylinder macht eine recht gute Figur: Er läuft 205 km/h Spitze und beschleunigt in 9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Sein Verbrauch in der Euro-Norm beträgt 9 l/100 km, mit der ebenfalls neuen Automatik sind es 9,5 l/100 km. Der mit Vierstufenautomatik kombinierte und 160 PS-starke 2,5-Liter-V6 weist praktisch identische Fahrleistungen auf, verbraucht allerdings glatte 10 l/100 km in der Euro-Norm.

Von kleinen Schwächen, wie der zu kurzen Längsverstellung für die Sitze abgesehen, hinterläßt der Sonata auf den ersten Probekilometern einen befriedigenden Eindruck. ABS-Bremsen und vier Airbags, drehzahlabhängige Servolenkung, Lederlenkrad oder vollwertiges Ersatzrad sind grundsätzlich an Bord. Die Abmessungen liegen nahe Mitsubishi Galant oder dem Passat von Volkswagen. Optisch sind die Karosserien aus Korea ein bißchen gewöhnungsbedürftig. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt dagegen - vorausgesetzt man fährt das Auto über einen längeren Zeitraum oder tauscht es beim Hyundai-Händler gegen einen Neuen ein.

Wer das Auto aber als Gebrauchtwagen nach wenigen Jahren auf dem freien Markt verkaufen will, kann sein blaues Wunder erleben. Es ist schier unverkäuflich. Die rund 400 Händler bieten den 2-l-Sonata bei verbesserter Ausstattung zum Preis des Vorgängers (rund 35 000 Mark) an. Das 2,5-l-Modell für rund 42 000 Mark wird gegenüber dem Dreiliter-Vorläufer um 3 000 Mark billiger.