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40 Jahre GA-Wandertag: Viele Teilnehmer vom Wandertag sind „Wiederholungstäter“

40 Jahre GA-Wandertag : Viele Teilnehmer vom Wandertag sind „Wiederholungstäter“

Vier Routen führten beim 40. GA-Wandertag durch das Siebengebirge. Viele der Teilnehmer nahmen auch in den vergangenen Jahren an der Wanderung teil.

Eine lange Menschenkette zog sich vor der großartigen Kulisse des Siebengebirges vom neuen Hobshof am Ortsrand von Vinxel entlang der K 25 bis zum Gut Heiderhof. Es war GA-Wandertag. Wer hier vorbeikam, hatte sich für die Langstrecken über 20 oder 30 Kilometer entschieden. So auch Andreas Lichtenberg. Für ihn ist der Wandertag längst ein wichtiger Bestandteil seines Lebens geworden. Nur die Premiere im Jahr 1978 und den Wandertag 2005 – damals wegen eines Insektenstichs – hat er verpasst.

„Ich bin immer wieder hochbegeistert. Die Organisation ist wie immer top“, sagte der gebürtige Bonner, der inzwischen in Stolberg lebt und sich für den Wandertag bei seinem Vater in Bonn-Buschdorf einquartiert hat. Er erinnert sich noch minutiös an frühere Veranstaltungen – wie zum Beispiel im Jahr 2006, als es bei strömendem Regen entlang der Ahr und durch die Grafschaft gegangen war.

Wie Andreas Lichtenberg so musste man auch andere Wandertagsteilnehmer am Verpflegungsstand auf Gut Heiderhof nicht lange um einen Kommentar bitten. Bei strahlend blauem Himmel und idealen Wandertemperaturen waren alle bestens gelaunt. Besonders nach dem Regen am Samstag wusste man das Wetter zu schätzen.

Viele "Wiederholungstäter"

Ulrich und Judith Fenselau aus Bad Godesberg bezeichneten sich selbst als „Wiederholungstäter“. 1993 sind sie nach Bonn gezogen, 1995 zum ersten Mal mitgewandert. Seitdem haben sie den Wandertag nur zweimal verpasst. „Es gibt auf der Strecke immer wieder Highlights und man trifft nette Leute“, sagte Ulrich Fenselau. Den langen Kurs durch das Siebengebirge fanden sie abwechslungsreich. „Wir probieren immer, die 30 Kilometer zu gehen. Das hängt aber auch von der Tagesform ab“, meinte Judith Fenselau.

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Nette Leute hatte auch Martina Reuter kennengelernt. Im Shuttle-Bus von ihrem Heimatort Thomasberg zum Start nach Heisterbacherrott begegnete sie den beiden Rauschendorfern Dietmar Kruppe und Claudia Steinringer-Kruppe. „Wir kannten uns vorher nicht, aber im Bus kamen wir ins Gespräch“, berichtete Reuter. Gemeinsam machte man sich dann auf die 20-Kilometer-Strecke. Für alle drei war es die erste Teilnahme an einem GA-Wandertag. „Ich gehe mit, weil es für mich in der Nähe ist. Ich habe ja Heimvorteil“, so Reuter.

Lob für die Beschilderung

Ihr komme entgegen, dass der Kurs nicht so anspruchsvoll sei wie zum Beispiel bei „Sieben auf einen Streich“. Ihre beiden neuen Bekannten hatten immerhin schon einmal eine Wandertagsstrecke absolviert. „Wir sind den Weg von 2012 drei Jahre später über eine ADAC-App abgelaufen. Damals wurde die Idee geboren, einmal beim Wandertag mitzugehen“, berichtete Dietmar Kruppe. Seine Frau Claudia freute besonders, dass der Wandertag sie und ihren Mann auf neue Ideen bringe. „Obwohl man hier aufgewachsen ist, lernt man immer wieder neue Wege kennen.“ Gunter Hartmann aus Wachtberg lobte die erstklassige Beschilderung.

Einträchtig erreichten auch Heinz-Stephan Heinen und Kefale Dereje das Gut Heiderhof. Heinen hatte in den vergangenen Tagen genau den Wetterbericht verfolgt, bevor er sich die Teilnehmerkarte kaufte. „Wir gehen viel wandern, zum Beispiel auf dem Rheinsteig“, erzählte er. Heute haben sich die Beiden, die es bisher auf jeweils fünf bis sechs Wandertage bringen, die 20-Kilometer-Strecke vorgenommen.

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Verschiedene Verpflegungspunkte

Auch ohne zu wandern war Hella Töllner an diesem Tag in ihrem Element. Die Eigentümerin von Gut Heiderhof, die 2012 schon einmal Gastgeberin des Wandertags war, drückte den Teilnehmern Flyer für ihre vor wenigen Wochen wiedereröffnete Fußballgolfanlage in die Hand. Dafür stellt sie den Wanderern auch gerne ihre Gartenmöbel als Sitzgelegenheit zur Verfügung. Der eine oder andere konnte eine kurze Sitzpause gut vertragen. Schließlich stand den 20-Kilometer-Wanderern, vor allem aber den Teilnehmern über 30 Kilometer, der größte Teil der Strecke noch bevor.

Wer wandern will, muss auch kräftig essen. Bäckermeister Armin Klein, der mit der Bäcker-Innung Bonn/Rhein-Sieg an den Verpflegungspunkten für Stärkung sorgte, stellte an seinem Stand an Gut Heiderhof fest, dass die Wanderer „großen Hunger“ mitgebracht hatten. „Herzhaftes wie Laugencroissants oder Schmalzbrote, was sonst eher nicht so gefragt ist, gehen besonders gut“, sagte er.

Das Gleiche galt nebenan am Stand der Bundespolizei, die den Wandertag ebenfalls traditionell unterstützt, für den Kaffee. Wer lieber etwas Erfrischendes bevorzugte, wurde am GA-Stand von Christiane Motyka und Florian Schülert mit Kaltgetränken versorgt.

Alle Infos zum 40. GA-Wandertag gibt es in unserem Special unter ga.de/wandertag.