Sicherheitsbestimmungen in der Kathedrale An Weihnachten zusätzliche Polizei-Präsenz am Kölner Dom

Köln · Wer in die Kirche will, muss sich auf Taschenkontrollen einstellen. Große Koffer, Reisetaschen und Wanderrucksäcke dürfen nicht mit in die Kathedrale genommen werden.

 Polizisten stehen in Köln neben dem Dom.

Polizisten stehen in Köln neben dem Dom.

Foto: Maja Hitij/Archiv

Im Kölner Dom gelten an Weihnachten die normalen Sicherheitsbestimmungen: Große Koffer, Reisetaschen und Wanderrucksäcke dürfen nicht mit in die Kathedrale genommen werden. "Wir stimmen uns wieder sehr eng mit der Polizei ab, die am Dom zusätzlich Präsenz zeigen wird", sagte Dom-Sprecher Markus Frädrich. Auch zusätzliche Stühle seien verboten. "Analog zu den Bestimmungen im Flugverkehr kann man Handgepäck mit in dem Dom nehmen, muss sich aber jederzeit auf Taschenkontrollen einstellen."

Mit den Maßnahmen trage das Domkapitel der hohen abstrakten Gefährdungslage Rechnung. Das Kofferverbot war zum 1. März dieses Jahres eingeführt worden. An den Weihnachtstagen des vergangenen Jahres hatte die Kölner Polizei unter dem Eindruck des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt erstmals die Handtaschen, Rucksäcke und Tüten aller Gottesdienstbesucher am Hauptportal des Doms kontrolliert. Die anderen Eingänge blieben geschlossen. Polizisten mit Maschinenpistolen standen auf der Domplatte.

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