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Straßensammlung mit Platzkonzert auf dem Siegburger Markt: Eine Rose zum Dank für die Spender

Straßensammlung mit Platzkonzert auf dem Siegburger Markt : Eine Rose zum Dank für die Spender

Mit dem traditionellen Platzkonzert des Musikkorps der Bundeswehr hat auch in diesem Jahr die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Siegburger Markt begonnen.

Das Konzert fand in diesem Jahr als gemeinsame zentrale Veranstaltung des Kreisverbands Rhein-Sieg statt. Es beteiligten sich die stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes Köln/Aachen, Uta Gräfin Strachwitz, Landrat Sebastian Schuster als Vorsitzender des Kreisverbandes, die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis und die Vertreter der Bundeswehr, der Reservistenkameradschaften und des Bundesgrenzschutzes sowie der Polizei.

Mit einer Sammelbüchse bestückt, baten sie die Passanten um eine Spende zur Unterstützung der Arbeit des Volksbundes. Zum Dank erhielten die großzügigen Spender eine Rose. "Die Kriegsgräber der deutschen Kriegstoten erinnern an die Gefallenen und mahnen die Lebenden zu Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung. Das wollen wir auch in die nächsten Generationen tragen", so Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Martin Gadow.

Im Anschluss an das Platzkonzert ehrte Landrat Sebastian Schuster im Kreishaus rund 60 Männer und Frauen, die zwischen zehn und 60 Jahren Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sind. "Die Arbeit des Volksbundes ist ein Wettlauf gegen die Zeit", sagte Schuster und betonte die "wichtige humanitäre Arbeit des Volksbundes". Er rief dazu auf, weiterhin Unterstützung zu leisten, da die Arbeit für den Volksbund immer schwerer werde.

Der 1919 gegründete Verein ist eine humanitäre Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Gräber der deutschen Kriegstoten zu erfassen und auf Dauer zu erhalten. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, berät öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.